• Vermeidung hoher Kostensteigerungen bei Projekten der Gemeinde –hier: Anbau an den Kindergarten in Volpertshausen

    Am 24.4.2023 hat die Gemeindevertretung den wirtschaftlichsten Bieter mit den Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-4 für den Anbau an den Kindergarten beauftragt.
    Nach Abschluss der Planung mit Kostenberechnung sollte diese wieder in die Gemeindevertretung zur weiteren Beratung und Beschlussfassung eingebracht werden.

    Am 11.3.2024 hat die Gemeindevertretung den Anbau nach dem vorgelegten Entwurf des Planungsbüros beschlossen und die Planungen konnten umgesetzt werden.
    Im Haushalt 2023 waren bereits 700.000 € ausgewiesen, welche in das neue Haushaltsjahr übertragen wurden.
    Im Entwurf des Haushalt 2024 wurden für den Anbau weitere Mittel in Höhe von 579.000 € bereitgestellt.
    Somit standen insgesamt 1.279.000 Euro für den Anbau bereit. .

    Im Juni 2025 (mehr als ein Jahr nach dem Anbau-Beschluss) hat die Gemeindevertretung in einem bisher einmaligen Eilverfahren fünf Gewerke für den Anbau freigegeben:

    – Verglasungsarbeiten – Fa. Lampert: 114.041,27 €
    Das Angebot liegt 33 % über dem eingeplanten Budget (86.239 €)

    – Rohbauarbeiten – Fa. Bauunternehmen Stein: 321.493,82 €
    Das Angebot liegt 31 % über dem Budget (244.800 €).

    – Dachdeckerarbeiten – Firma Dörr Dach und Wand: 98.490,77 €
    Das Angebot liegt 36 % über dem Budget (72.375,80 €)

    -Gerüstarbeiten – Fa. Gerüstbau Hill: 12.393,02 €
    Das Angebot liegt 22 % unter dem Budget (15.900 €)

    -Zimmerarbeiten – Fa. Büttner Holzbau: 292.595,71 €
    Das Angebot liegt knapp 30 % über dem Budget (224.250 €)

    Gleichzeitig wurden zusätzliche 170.000 Euro für den Anbau bereitgestellt, obwohl lediglich Aufträge i.H.v. 839.012 Euro der insgesamt bereitgestellten 1.279.000 Euro durch die Gemeindevertretung vergeben wurden.

    Der 1. Spatenstich war lt. Zeitungsbericht am 1.9.2025.

    Am 25.11.2025 – also rd. zweieinhalb Monate später – teilte Herrn Gronych lt. Sitzungsprotokoll der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit, dass 15 weitere der insgesamt 20 Gewerke nur ausgeschrieben werden können, wenn zusätzlich 500.000 Euro im Haushalt bereitgestellt werden..
    In den zusätzlichen 500.000 Euro sind 177.000 Euro „Sicherheit“ für weitere Kostensteigerungen bei den noch auszuschreibenden Gewerken enthalten.
    Konkrete Angaben, welche Gewerke sich um welchen Betrag verteuern, lagen nicht vor.

    Die auch hier erheblichen Kostensteigerung wurden der Verwaltung lt. Präsentation bereits am 26. September 2025 mitgeteilt. Nach § 28 Abs. 2 der Gemeindehaushaltsverordnung ist die Gemeindevertretung unverzüglich über Haushaltsüberschreitungen zu unterrichten…

    Vor dem ersten Spatenstich am 1.9.2025 wäre es der Gemeindevertretung vielleicht noch möglich gewesen, die Umbaumaßnahme wegen der hohen Mehrkosten mit relativ geringen finanziellen Verlusten zu stoppen.

    Die Information zu den – nach der ersten Ausschreibung meiner Meinung nach absehbaren- erheblichen weiteren Kostenüberschreitungen bei 15 weiteren nicht ausgeschriebenen Gewerken erfolgte aber erst am 25.11.2025 – also zweieinhalb Monate nach dem ersten Spatenstich und rd. 4 Monate nach der Eilausschreibung der fünf Gewerke.
    Zu diesem Zeitpunkt war es nicht mehr möglich, den Umbau ohne große finanzielle Verluste zu stoppen.

    Um künftig solche erheblichen Kostensteigerungen (rd. 50 % des ursprünglichen Haushaltsansatzes innerhalb von nur
    6 Monaten) bei Projekten der Gemeinde zu verhindern, müssen meiner Meinung nach die Gründe für die Kostensteigerungen ermittelt und Maßnahmen zur Verhinderung solcher Kostensteigerungen beraten/beschlossen werden.

    Dafür sind folgende Fragen zu klären:

    1. Am 11.3.2024hat die Gemeindevertretung den Anbau beschlossen, die Planungen konnten umgesetzt werden.
      Wann wurden die Planungen ausgeschrieben?
    2. Warum wurden nicht alle Gewerke ausgeschrieben?
      War dieses Verfahren mit der Gemeinde abgestimmt?
      (Jede Verzögerung erhöht die Kosten)
    3. Bis wann konnten Angebote zur ersten Ausschreibung eingereicht werden?
    4. Bis wann lief lt. Ausschreibung die Bindefrist der Aufträge?
    5. Warum wurden die Aufträge nicht innerhalb der Bindefrist vergeben, obwohl Mittel im Haushalt bereitstanden?
    6. Auf welchen Zahlen beruhen die ursprünglichen Budget-Zahlen?
    7. Warum mussten im Juni 2025 fünf Gewerke im Eilverfahren und mit rd. 420.000 Euro höheren Kosten durch die Gemeindevertretung vergeben werden?
    8. Wer war für die Überwachung der Baumaßnahme und der Kosten zuständig?
    9. Welche Planungskosten waren bis zur Vergabe der Aufträge durch die Gemeindevertretung angefallen?
    10. Wann war erstmals absehbar, dass sich der Anbau erheblich verteuern wurde?
    11. Wenn nicht alle Gewerke zusammen ausgeschrieben wurden: Wie soll bei diesem Vorgehen künftig sichergestellt werden, dass die geplanten Baukosten nach Baubeginn nicht immer weiter steigen?

    Anmerkung:
    Die aktuell bereitgestelle Bausumme beträgt 1.949.000 Euro, das sind bei einer zusätzlichen Fläche von 200 qm für den Kindergarten 9.745 Euro pro qm.
    Lt. Internet kostet eine Eigentumswohnung im LDK aktuell Minimal 1.711 € und Maximal 3.360 € pro qm.

    Lösungsvorschlag:
    Die Gründe für die Kostensteigerungen müssen ermittelt und Maßnahmen zur Verhinderung solcher Kostensteigerungen beraten/beschlossen werden.
    .

  • Mein Kurzbericht zur letzten Sitzung des Ausschusses Jugend-Soziales-Umwelt vor der Wahl im März am 2.2.2026

    Trotz interessanter Tagesordnungspunkte (Kindergartensituation, Jugendräume und Jugendpfleger) nahmen zwei Ausschussmitglieder nicht an der Sitzung teil.
    Es gab nur 3 Zuhörer, darunter ein Gemeindevertreter und der Leiter der Gesamtschule.

    Kindergartensituation

    Die Kindergartensituation zum 1.7.2026 (kein Tippfehler) in kurzen Worten:

    509 zu betreuende Kinder
    50 freie Kindergartenplätze
    105 Beschäftigte (66,57 Vollzeitäquivalente – VZA)

    In der Zahl „66,57 Vollzeitäquivalente“ sind 15,39 Vollzeitäquivalente (23 %) über die gesetzliche Vorgabe hinaus im Rahmen den „Hüttenberger Schlüssels“ Beschäftigte enthalten.

    Im Jahr 2025 gab es 2.839 Krankheits-Ausfalltage, das entspricht 12,9 VZA. Damit liegt Hüttenberg unter dem Landes- und bundesweiten Durchschnitt.

    Dazu kommen 2-5 Ausfalltage pro Fachkraft für Fortbildungs-Veranstaltungen.

    Die Kinderzahlen sinken, werden sich aber ggf. stabilisieren, wenn die neuen Baugebiete „Auf der Höll“ und „Dollenstück“ in einigen Jahren bebaut werden.

    Die Eltern wünschen sich eine Ausweitung des Betreuungs-Angebotes durch eine Öffnung der Kindergärten ab 7.15 Uhr.

    In Redebeiträgen wurde das gute Betreuungs-Angebot in Hüttenberg gelobt und herausgestellt, dass gute Betreuung Geld koste.
    Das aktuelle Minus von 4,2 Millionen Euro im Haushalt durch diese Betreuung wird akzeptiert.
    Die aktuellen Kindergarten-Baumaßnahmen (Anbau an den Kindergarten in Volpertshausen und Umbau des Vereinsheim des Geflügelzuchtvereins im OT Hüttenberg) werden als erforderlich angesehen.

    Anmerkung: Ich werde dennoch meinen Antrag zur Prüfung von Einsparmöglichkeiten bei der Kinderbetreuung stellen.

    Jugendräume und Jugendpfleger

    Kurz zusammengefasst:
    Der Jugendpfleger ist weiter krank. Ein Ende der Erkrankung ist nicht absehbar.

    Nach mehreren ausweichenden Antworten in der Vergangenheit habe ich diesmal nicht gefragt, warum es keine Vertretungsregelung gibt.

    Meine Frage, wann die Lohnfortzahlung bei der Langzeiterkrankung endet / geendet hat und damit Geld für die Einstellung einer Ersatzkraft zu Verfügung steht, konnte aus Datenschutzgründen nicht beantwortet werden.

    Es ist aber geplant, zu 1.4.2026 eine Ersatzkraft befristet einzustellen.

    Ohne Jugendpfleger gibt es keine Planung für Jugendräume. Es ist nicht vorgesehen, hier ehrenamtlich Tätige einzusetzen.

    Nach dem Ende der Erkrankung des Jugendpflegers soll zunächst das gesamte Jugendpflege-Konzept der Gemeinde überarbeitet werden.

    Ohne einen verantwortlichen Jugendpfleger gibt es nur sehr wenig Jugendarbeit-Angebote der Gemeinde für unsere rd. 1200 Jugendlichen.

    Der Ausschuss JUGEND, Soziales, Umwelt trägt das so mit.

  • Nachdenkenswertes zur Machbarkeitsstudie „Neue Mitte“

    Anscheinend wurde der Förderantrag KEK (u.a. „Neue Mitte“) fristgemäß vor dem 1.2.26 eingereicht – bisher ohne den dafür erforderlichen Beschluss der Gemeindevertretung.
    Der soll dann am Dienstag nachgeholt werden.
    Frage: Was passiert mit dem eingereichten Antrag, wenn es am Dienstag Änderungsanträge gibt?

    Im Konzept ist die Machbarkeitsstudie zur Freiflächengestaltung „Neue Mitte“ als Starter-Projekt ausgewiesen.

    Ich werde dazu am Dienstag beantragen, ein anderes Projekt als die Machbarkeitsstudie „Neue Mitte“ als Starter-Projekt auszuweisen.

    Begründung:
    Die Flächen der Sporthallen und der Bürgerstuben sind nicht Teil der Machbarkeitsstudie „Neue Mitte“.

    Ein Gutachten zur Zukunft der alten Sporthalle (Sanierung, Umbau, Neubau?) wurde bereits beschlossen. Dafür wurden 80.000 Euro Haushaltsmittel bereitgestellt.
    Deshalb sollte meiner Meinung nach erst einmal dieses Gutachten abgewartet und ausgewertet werden.
    Erst nach dieser Auswertung steht fest, welche Flächen bei einer Freiflächenplanung „Neue Mitte“ überhaupt beplant werden können.
    Ungeklärt: Brauchen wir Platz für mehr/andere Parkflächen, ein Heizhaus, was wird aus der Hallenbad-Fläche..?

    Dazu kommt, dass Fördermittel für Sanierung, Umbau, Neubau der alten Sporthalle (im Gegensatz zur Sporthalle Volpertshausen) jetzt frühestens 2027 beantragt werden können. Ohne Fördermittel läuft nichts.

    Deshalb sehe ich es nicht für sinnvoll an, jetzt mit der Beplanung von Freiflächen rund um Sporthallen und Bürgerstuben zu beginnen.
    Welcher Bauherr plant erst die Außenanlagen und dann das Haus?

    Der Planungsrahmen KEK umfasst 6 Jahre. 

    Es wäre es für mich deshalb sinnvoller, zunächst mit einem überschaubaren Projekt wie z.B.
    der Planung Außen-Treffpunkts / Picknick-Platzes Hörnsheim oder
    des Jugendtreffs / des Außenbereichs am alten Sportlerheim
    als Starterprojekt zu beginnen.

  • Veröffentlichung der Kandidatinnen/Kandidaten zur Wahl im März

    Veröffentlichung der Kandidatinnen/Kandidaten zur Wahl im März

    Die Listen der Kandidatinnen / Kandidaten für die Neuwahl der Gemeindevertretung im März wurde veröffentlicht.

    Nach mehreren Anfragen, warum dort nicht angegeben ist, in welchen Ortsteilen die Kandidatinnen/Kandidaten wohnen:
    Dazu gibt es einen Beschluß der Gemeindevertretung –
    siehe Foto.

  • Haushalt 2026

    Haushalt 2026

    Die Sitzung am 26.1.2026 ist meine vorletzte Sitzung als Gemeindevertreter.
    Deshalb habe ich zu dieser Sitzung alle meine Anträge zum Haushalt 2026, welche noch nicht beraten und / oder die mir wichtig sind, gestellt.

  • Das Hüttenberger Kinder- und Jugendparlament

    Fakt: Die Gemeinde akzeptiert ein Haushalts-Defizit von 4,2 Millionen Euro bei der Betreuung unserer Kinder unter 6 Jahren.

    Frage: Wie wichtig sind uns die Anliegen unserer Kinder über 6 Jahre und unserer Jugendlichen?


    Hüttenberg hat ein Kinder- und ein Jugendparlament.
    Unsere Kinder und Jugendlichen nehmen diese Aufgabe ernst – es gibt regelmäßige Sitzungen, bei denen viele Anträge gestellt werden.

    An den Sitzungen nehmen der Bürgermeister, eine Vertreterin der Schule, ein Vertreter des Jugendausschusses und wenige Gemeindevertreter/innen teil.

    Am 4.2.2025 berät das Jugendparlaments u.a. über folgende Anträge:

    Mehr Essen-Automaten in Rechtenbach aufstellen und das Essen günstiger verkaufen

    Einen Behälter für Zigarettenkippen an der Sporthalle aufstellen

    Überdachung vor dem Eingang der Sporthalle Rechtenbach bauen

    Basketballplatz im OT Hüttenberg bauen

    Netze an den Toren von Bolzplätzen / Stadion erneuern

    Verkehrsspiegel zum Schutz an der Kreuzung Buchenweg / Am Schwingbach

    Weiteren Backshop-Automaten in Rechtenbach aufstellen

    Größere Busse für die Schülerbeförderung einsetzen

    Rheinfelser Straße sanieren (viele Schlaglöcher – gefährlich für Radfahrer und Roller)

    Mehr Bänke an den Spielplätzen in Rechtenbach

    Zusätzliche Überdachung an der Bushaltestelle Hochelheimer Straße im OT Rechtenbach

    Schild „Vorsicht Kinder“ am KIGA Leuchtturm installieren

    Bessere Wege zur Schule in OT Rechtenbach

    Jugendraum in Rechtenbach?

    Straßenlampen an der Berliner Straße im OT Hüttenberg

    Essenautomaten im OT Vollnirchen aufstellen

    Müll an der Hohl (Straße von Hörnsheim nach Rechtenbach) beseitigen

    Bolzplatz im OT Hörnsheim erneuern

    Straßenlampen am KIGA Leuchtturm

    Wegweiser zur Sporthalle Rechtenbach anbringen

    Die Sporthalle im OT Hüttenberg richtig reinigen (dreckig und staubig)

    Mehr Mülltonnen an der Sporthalle Rechtenbach

    Bessere Busverbindung nach Wetzlar (30-Minuten-Takt)

    Mehr Parkplätze an der Sporthalle Rechtenbach (bei Veranstaltungen zu wenig)

    Neue Rutsche am Spielplatz Brüder-Grimm-Straße

    Querungshilfe an der Sporthalle in Rechtenbach.

    Mein Antrag, die Anträge der Kinder und Jugendlichen nach den Sitzungen des Kinder- und Jugendparlaments auch im Jugendausschuss zu beraten, wurde im Februar 2025 in den Jugendausschuss verwiesen und dort im Mai 2025 abgelehnt.

    Die Protokolle der Sitzungen des Kinder- und Jugendparlaments sind weiterhin nicht im Ratsinformationssystem sichtbar.
    Damit können Eltern, Großeltern, Lehrer/innen… die Anträge unserer Kinder nicht lesen und unterstützen.

    Handlungsbedarf???

  • Nachtrag

    Nachtrag zum Beitrag „Kostensteigerungen beim Anbau KIGA Volpertshausen“

    Meiner Meinung nach hätte die Gemeindevertretung nach
    § 28 Abs. 2 der Gemeindehaushaltsverordnung
    vor den Eilbeschlüssen zur Vergabe von 5 Gewerken im
    Juni 2025 darüber informiert werden müssen, dass 15 weitere Gewerke noch gar nicht ausgeschrieben sind und auch hier mit entsprechenden Kostensteigerungen (rd. 500.000 Euro) zu rechnen ist.

    Der erste Spatenstich erfolgte am 1.9.2025.
    Vor dem ersten Spatenstich wäre es der Gemeindevertretung vielleicht noch möglich gewesen, die Umbaumaßnahme mit relativ geringen finanziellen Verlusten zu stoppen.

    Diese Information zu den 15 weiteren nicht ausgeschriebenen Gewerken erfolgte aber erst am 15.11.2025 – also
    zweieinhalb Monate nach dem ersten Spatenstich und rd.
    4 Monate nach der Eilausschreibung der fünf Gewerke.
    Zu diesem Zeitpunkt war es nicht mehr möglich, den Umbau ohne große finanzielle Verluste zu stoppen.

  • Aktuelles

    Folgekosten.
    Die Kommunalaufsicht mahnt immer wieder an, vor Abstimmungen über Neubauten auch die jährlichen Folgekosten des neuen Gebäudes zu benennen.
    Eine Liste der jährlichen Unterhaltungskosten aller Gebäude der Gemeinde wäre sicher interessant.

    Nachhalten 1
    In Hüttenberg wird viel pressewirksam beschlossen und dann nicht nachgehalten:
    1) Es wurde mal beschlossen, eine Liste aller gefassten Beschlüsse zu führen. 😀

    Nachhalten 2
    Beschlossen und vergessen? 
    Im August 2025 wurde beschlossen, das Vereinsheim des Geflügelzuchtvereins im OT Hüttenberg zur Nutzung durch den Kindergarten umzubauen.
    Frage im Januar 2026:
    Wann beginnen die Umbauarbeiten?
    Weitere Frage:
    Warum kann man den Raum nicht schon jetzt bis zum Umbau übergangsweise nutzen?

  • 195 unbebaute Grundstücke in Hüttenberg!

    195 unbebaute Grundstücke in Hüttenberg!

    Endlich habe ich die Zahl der unbebauten Grundstücke in Hüttenberg herausgefunden (siehe Foto).

    Sie ist für mich ein wichtiges Argument für Überlegungen, auch in Hüttenberg über eine Grundsteuer C nachzudenken..

  • Kommunales Entwicklungskonzept (KEK)

    Kommunales Entwicklungskonzept (KEK)

    Bericht aus der gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und des Gemeindevorstands am 12.1.26

    Frau Andrea Sobot erläutert die Ziele und den derzeitigen Sachstand des Förderantrages anhand einer Präsentation.
    Der Antrag muss bis Februar 2026 gestellt werden.
    Zur Antragstellung ist die Zustimmung der Gemeindevertretung erforderlich.

    Volker Breustedt fragt, wie die in der Liste (siehe Foto) aufgeführten Maßnahmen festgelegt wurden und welcher Zeitstrahl für die Umsetzung vorgesehen sei.

    Frau Sobot verweist auf die Folie „Rückblick Erarbeitungsprozess“ und bedauert, dies in der Präsentation nicht weiter erläutert zu haben, da ihre Redezeit auf 30 Minuten begrenzt worden sei.
    Die Maßnahmen seien zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern aufgrund von Bestandsaufnahmen erarbeitet worden.
    Zum Zeitstrahl verweist sie auf die Ziffern hinter den jeweiligen Maßnahmen und erläutert, dass derzeit das Projekt „Neue Mitte“ Starterprojekt sei.
    Es könnten auch noch Projekte nachgereicht werden.

    Der Bürgermeister erläutert, bei der Liste der Maßnahmen handele es sich um alte und neue Maßnahmen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen auch in den weiteren Umsetzungsprozess eingebunden werden.
    Die Gemeindevertretung müsse Mittel für die Umsetzung von Maßnahmen bereitstellen.

    Rainer Keller (Gemeindevorstand) fragt, welche Mittel die Gemeinde für die Umsetzung der Maßnahmen bereitstellen müsse.

    Frau Sobot erläutert, der Richtwert läge bei 1,5 Millionen Euro – die Förderquote bei 60-70 %.

    Emely Vipoosana-Green zeigt auf, dass eine Planung für das Starterprojekt „Neue Mitte“ derzeit schwierig sei, da zunächst mit einem Gutachten geprüft werden solle, ob die Halle saniert, erweitert oder neu gebaut werden kann.
    Jede dieser Möglichkeiten habe direkte Auswirkungen auf eine Planung rund um die Sporthalle.

    Der Bürgermeister erläutert, dass die gesamte ggf. für eine Hallen- und Parkplatzplanung benötigte Fläche zunächst aus der Planung „Neue Mitte“ herausgenommen werden müsse.

    Frau Sobot zeigt auf, dass das Programm 6 Jahre lang laufe und die Planungen in dieser Zeit angepasst werden könnten.

    Da keine weiteren Fragen gestellt werden, bedankt sich die Vorsitzende für die Mitarbeit und schließt die Sitzung.

    Meine Anmerkungen:
    Die Sitzung zu Kommunalen Entwicklungskonzept für den OT Hüttenberg fand in Rechtenbach statt.
    Das Interesse an der Sitzung (und damit am Projekt) war gering.
    Aufgrund der Sporthallen-Unsicherheiten wäre es besser,
    die „Neue Mitte“ nicht als Startprojekt zu nehmen.
    1,5 Millionen Richtwert für das Projekt und rd. 450.000 Euro Anteil der Gemeinde sollten sinnvoll geplant werden.

    Um die Frist für den Förderantrag einzuhalten, muss in der Sitzung der Gemeindevertretung am 26.1.26 darüber beraten und abgestimmt werden.

    Ich sehe gute Ideen, bin aber nicht überzeugt.