Fakten zu der alten Sporthalle im OT HüttenbergHabe meine Ausführungen vom April 2026 aktualisiert..

Fakten zu der alten Sporthalle im OT Hüttenberg –
habe meine Ausführungen vom April 2026 aktualisiert..

Die Sporthalle wird seit 1969 – also seit 57 Jahren ununterbrochen genutzt. In dieser Zeit wurde viel über Sanierung geredet und wenig getan.

Jetzt ist die Sanierungs-Diskussion wegen der Auflage, dass für Spiele der
2. Bundesliga mehr Sitzplätze geschaffen werden müssen, wieder in Gang gekommen.
Wichtig: Auch unsere vielen anderen Handballmannschaften, die die Halle täglich nutzen, sind an einer Sanierung interessiert!

Eine Sanierung kostet viel Geld.
In Volpertshausen hat man das früh erkannt, ein (kostengünstiges) Gutachten durch den Landessportbund erstellen und Sanierungsmittel in den Gemeindehaushalt einstellen lassen.
Inzwischen wurden 720.000 Euro Fördermittel bewilligt.

Für die alte Halle im OT Hüttenberg hat die Gemeindevertretung
im November 2025 erst einmal ein Gutachten für 80.000 Euro in Auftrag gegeben.
Es soll geklärt werden, ob die Halle saniert, saniert und erweitert oder neu gebaut werden soll.

Jetzt (Oktober 2026!!!) wird das Gutachten und ein Beschlussvorschlag, der Gemeindevertretung und den Bürger/innen vorgestellt.
Der Gemeindevorstand soll jetzt beauftragt werden, weitere Gutachten für eine Sanierung mit Erweiterung in Auftrag zu geben…

Irgendwie erinnert mich der bisherige Ablauf an die Hallenbad-Geschichte..

Eine Sanierung– insbesondere der Duschen usw. ist im Interesse aller Mannschaften dringend erforderlich.
Nachdenkenswert: Viele Schäden hätten durch die Einstellung eines Hausmeisters sicher verhindert werden können.
Ich habe die Einstellung eines
Hausmeisters mehrfach vergeblich angeregt.

Bei einer Sanierung müsste auch das Heizungsproblem gelöst werden.
Es gibt zwar zwei neue Heizkessel im Keller unter der Hallenbad-Ruine – aber das ist keine Dauerlösung. Die Heizung müsste auf der anderen Seite der Halle in der Nähe der Duschen installiert werden.

Über ein Heizhaus für die Sporthallen und die Bürgerstuben (die Heizung dort ist auch sanierungsbedürftig) wird auch schon lange (nur) geredet.

Für die Planung einer neuen Lüftungsanlage wurden schon mal 130.000 Euro Planungskosten in den Sand gesetzt, da die neue Lüftung dann nicht installiert wurde.

Merke: Bei einer großen Sanierung erlischt vermutlich der Bestandsschutz der Halle – und dann müssen die neuen Brandschutz-Vorgaben beachtet werden.
Ich weiß nicht, was der Brandschutz u.a. zu den Holz-Tribünen sagen wird..
Eine Sanierung wird also sehr teuer –
und es ist fraglich, ob es 2027 nochmal eine Bundesförderung gibt.

Aber jetzt kommt ja die Forderung nach einer Sanierung mit Erweiterungder Halledazu, damit sie weiter für Spiele der 2. Liga genutzt werden kann.

Natürlich müssten Sanierung und Erweiterung gemeinsam durchgeführt werden. Dann wird es aber noch teurer.
Wie erweitern?
Gut, es gibt es da noch die Fläche der Hallenbad-Ruine, die man ggf. in eine Erweiterung einbinden könnte. Aber die Hallenbad-Idee ist auch noch nicht gestorben…

Schau Dir die Vorschläge im 80.000 Euro-Gutachten vor der Sitzung mal an:
Sie stehen hier:
https://huettenberg.ris-portal.de/web/ratsinformation/sitzungen?p_p_id=RisSitzung&p_p_lifecycle=0&p_p_state=normal&p_p_mode=view&_RisSitzung_mvcRenderCommandName=%2Ftop-detail&_RisSitzung_sitzungId=196369&_RisSitzung_topId=1937630

Beschlussvorschlag an die Gemeindevertretung: Variante 2


Merke: Bei einer Sanierung mit Erweiterung ist die Halle nach den bisherigen Erfahrungen mit Bauvorhaben der Gemeinde auf lange Zeit nicht nutzbar. Ausweichmöglichkeiten?

Neubau

Also dann Neubau? Frage: Wohin?
Die alte Halle abreißen und neu bauen? (Geht vielleicht sogar schneller als eine Sanierung mit Erweiterung).
Neu an einer anderen Stelle in der Nähe bauen? (Wo? Die Möglichkeiten sind überschaubar).
Vorteil: Wir könnten die alte Halle so lange weiter nutzen.
Frage: Was wird aus der alten Halle, wenn ein Neubau steht?

Großes Problem: Wo kommt das Geld für einen Neubau (ca. 20 Millionen Euro) her?

Zum Thema Finanzierung:

Wir müssen das neue Feuerwehrhaus bezahlen (5 Millionen),
die Kinderbetreuung finanzieren (jährlich mehr als 4 Millionen Zuschussbedarf jährlich),
die Gemeindestraßen sollen saniert werden – gerade läuft die jahrelang aufgeschobene und deshalb teure Sanierung Borngasse und angrenzende Straßen in Weidenhausen – und es gibt immer noch kein öffentlich einsehbares Straßen-Schadenskataster als Grundlage für Entscheidungen!!,
der Endausbau von Straßen in ehemaligen Baugebieten hängt nach,
wir sanieren die Sporthalle in Volpertshausen (zum Glück mit Bundeszuschuss) –
und die Erfahrung zeigt, dass unsere Kostenschätzungen immer von der Realität eingeholt werden (die Planer werden übrigens nach der Bausumme bezahlt, auch wenn sie steigt..)
bis 2028 brauchen wir ein Nahwärmekonzept ­- gibt es da schon einen Plan der Klimamanagerin?

Kurz gesagt: Es wird schwierig,
zumal viele Beschlüsse der Gemeindevertretung meiner Meinung nach nicht nachgehalten werden.

Gut, wir haben noch rd. 8 Millionen Euro Rücklagen –
aber der Haushalt der Gemeinde ist aktuell mit mehr als 2 Millionen Euro im Minus.

Bei den schon genannten Fragen zu Sanierung/ Erweiterung /Neubau ist auch zu beachten, dass die Gemeindevertretung zu Beginn des Jahres im dritten Anlauf beschlossen hat, die Flächen um die Sporthallen herum im Rahmen eines kommunalen Entwicklungskonzepts (KEK, „Neue Mitte“) als „Starterprojekt“ neu zu gestalten.
Ein wichtiger Punkt für die Entscheidung war, dass es Zuschüsse für die Planungen gab.
Die Meinungen im OT Hüttenberg sind – insbesondere zu den bisherigen Planungen zur Neugestaltung der Parkflächen vor der Halle – geteilt.

Eine Planung ist meiner Meinung nach auch schwierig, da u.a. die künftige Nutzung der Hallenbad-Fläche unklar ist und auch die Heizhaus-Frage endlich mal geklärt werden sollte –
ggf. im Rahmen eines Modellprojekts zum 2028 fälligen „Kommunalen Wärmekonzepts“ für Hüttenberg.
(Mein Vorschlag: Heizhaus für Sporthallen und Bürgerstuben mit Fernwärme-Anschluss-Möglichkeit der Wohn- und Geschäftshäuser gegenüber der Sporthalle, des ev. Gemeindezentrums usw.).


Ich bin ansonsten immer noch der Meinung, dass man Außenanlagen erst planen sollte, wenn die Bauplanungen abgeschlossen sind.

Eher unbeachtet von der Öffentlichkeit hat die Gemeindevertretung – gegen meine Stimme – 2025 beschlossen, die Parkfläche vor der ehemaligen Liegewiese zum Verkauf als Baufläche für ein Ärztehaus o.ä. Bereitzustellen.
Sollte darüber nicht auch mal geredet werden???

Für mich wäre es wichtig, dass die neue Gemeindevertretung zunächst einmal zusammen mit den Bürger/innen, Vereinen, Ortsbeirat einen verbindlichen Plan für einen geordneten, laufend nachgehaltenen Ablauf weiterer Aktionen festlegt.
Mein Vorschlag:
Sporthallen-Gutachten abwarten, Entscheidung treffen.
Heizungs-Fragen und Heizhaus klären.
Zukunft der Hallenbad-Fläche klären.
Klären, ob wir eine Ärztehaus-Fläche auf dem Parkplatz brauchen.
Neugestaltung der Außenanlagen planen.

Für Dich auch??

Und- ganz wichtig:
Jemand finden, der all das federführend organisiert und begleitet. Sonst wird das nichts!!

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