Zur Sitzung hat der stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung
Dr. Norbert Lang (FWG) eingeladen und in Abstimmung mit dem Bürgermeister (FWG) die Tagesordnung festgelegt.
Die Beschlussvorschläge des Gemeindevorstandes zum TOP „Baugebiet Dollenstück“ und 250 Seiten !! Unterlagen wurden den Gemeindevertreter/innen am Donnerstag, 26.2.2026 um 15.11 Uhr per Mail zugeschickt.
Dem Bauausschuss hat den TOP am Montag, 2.3.2026 beraten, es gab einige ungeklärte Fragen.
Diese Fragen wurden am Sonntag, 8.3.2026 um 19.12 Uhr
(24 Stunden vor der Sitzung) vom Bürgermeister per Mail beantwortet:
In der Mail wurde erstmals ein voraussichtlicher Preis für den Ankauf von Bauland im Baugebiet Dollenstück genannt.
Er beträgt maximal 330 Euro.
Der Betrag ist so hoch, da die ganzen Erschließungskosten für das Baugebiet enthalten sind. Die Straßen werden vom Investor (und später den Bauwilligen) und nicht von der Gemeinde bezahlt.
Der Preis soll nochmal verhandelt werden – wird sich aber vemutlich nicht viel ändern.
Insbesondere für junge Familien wird es schwer, allein schon das Bauland zu finanzieren..
Die Auswirkungen auf die Baulandpreise in der Gemeinde sind noch nicht absehbar.
Info: In der gleichen Sitzung hat die Gemeindevertretung auch einen weiteren Schritt zur Umsetzung eines kleinen neuen Baugebiets in Reiskirchen beschlossen..
Es gibt noch keine rechtssicheren Vergaberichtlinien für den Erwerb von Baugrundstücken.
Die Bevorzugung junger Familien aus Hüttenberg und Bauwilligen aus Hüttenberg war aber doch das ursprüngliches Ziel der Planung des Baugebiets!!!
Aber für einige Leute geht es jetzt nur noch darum, die Sache jetzt schnell zu beschließen (bevor?? …)
Zur Frage, ob die Einmündung in die Landesstraße am REWE aufgrund höherer Verkehrsbelastung geändert werden muss, wurde ein Gutachten beauftragt. Bisher ist keine Änderung geplant.
Ein Kreisel wäre gut, aber teuer – und von Hessen-Mobil zu bauen… ;-).
Die Bauverpflichtung wurde von 4 Jahren auf 5 Jahre angehoben.
Es ist festgelegt, dass die Voraussetzungen für Seniorenwohnen und ein Ärztehaus geschaffen werden sollen (nicht müssen).
Es gibt keine konkrete Folgekostenberechnung für dieses große Projekt– obwohl das immer wieder von der Kommunalaufsicht gefordert wird.
Es könnten meiner Meinung nach hohe Folgekosten für die Gemeinde entstehen. Nicht nur für die immer gleich genannten Kindergartenplätze, sondern auch für mehr Feuerwehr, Verwaltung, Wasser und Kanal, Straßen..).
Es kann von der Verwaltung nicht abgeschätzt werden, ob sich mehr Einwohner positiv oder negativ auf den Haushalt der Gemeinde auswirken !!!!
Ich persönlich gehe davon aus, dass mehr Einwohner die Gemeinde mehr Geld kosten als durch Einkommensteuer usw. eingenommen wird.
Schreibe einen Kommentar