Trotz interessanter Tagesordnungspunkte (Kindergartensituation, Jugendräume und Jugendpfleger) nahmen zwei Ausschussmitglieder nicht an der Sitzung teil.
Es gab nur 3 Zuhörer, darunter ein Gemeindevertreter und der Leiter der Gesamtschule.
Kindergartensituation
Die Kindergartensituation zum 1.7.2026 (kein Tippfehler) in kurzen Worten:
509 zu betreuende Kinder
50 freie Kindergartenplätze
105 Beschäftigte (66,57 Vollzeitäquivalente – VZA)
In der Zahl „66,57 Vollzeitäquivalente“ sind 15,39 Vollzeitäquivalente (23 %) über die gesetzliche Vorgabe hinaus im Rahmen den „Hüttenberger Schlüssels“ Beschäftigte enthalten.
Im Jahr 2025 gab es 2.839 Krankheits-Ausfalltage, das entspricht 12,9 VZA. Damit liegt Hüttenberg unter dem Landes- und bundesweiten Durchschnitt.
Dazu kommen 2-5 Ausfalltage pro Fachkraft für Fortbildungs-Veranstaltungen.
Die Kinderzahlen sinken, werden sich aber ggf. stabilisieren, wenn die neuen Baugebiete „Auf der Höll“ und „Dollenstück“ in einigen Jahren bebaut werden.
Die Eltern wünschen sich eine Ausweitung des Betreuungs-Angebotes durch eine Öffnung der Kindergärten ab 7.15 Uhr.
In Redebeiträgen wurde das gute Betreuungs-Angebot in Hüttenberg gelobt und herausgestellt, dass gute Betreuung Geld koste.
Das aktuelle Minus von 4,2 Millionen Euro im Haushalt durch diese Betreuung wird akzeptiert.
Die aktuellen Kindergarten-Baumaßnahmen (Anbau an den Kindergarten in Volpertshausen und Umbau des Vereinsheim des Geflügelzuchtvereins im OT Hüttenberg) werden als erforderlich angesehen.
Anmerkung: Ich werde dennoch meinen Antrag zur Prüfung von Einsparmöglichkeiten bei der Kinderbetreuung stellen.
Jugendräume und Jugendpfleger
Kurz zusammengefasst:
Der Jugendpfleger ist weiter krank. Ein Ende der Erkrankung ist nicht absehbar.
Nach mehreren ausweichenden Antworten in der Vergangenheit habe ich diesmal nicht gefragt, warum es keine Vertretungsregelung gibt.
Meine Frage, wann die Lohnfortzahlung bei der Langzeiterkrankung endet / geendet hat und damit Geld für die Einstellung einer Ersatzkraft zu Verfügung steht, konnte aus Datenschutzgründen nicht beantwortet werden.
Es ist aber geplant, zu 1.4.2026 eine Ersatzkraft befristet einzustellen.
Ohne Jugendpfleger gibt es keine Planung für Jugendräume. Es ist nicht vorgesehen, hier ehrenamtlich Tätige einzusetzen.
Nach dem Ende der Erkrankung des Jugendpflegers soll zunächst das gesamte Jugendpflege-Konzept der Gemeinde überarbeitet werden.
Ohne einen verantwortlichen Jugendpfleger gibt es nur sehr wenig Jugendarbeit-Angebote der Gemeinde für unsere rd. 1200 Jugendlichen.
Der Ausschuss JUGEND, Soziales, Umwelt trägt das so mit.
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