• Haushaltsberatungen zum Haushalt 2026 der Gemeinde Hüttenberg

    Am 15.12.2025 wird in der Gemeindevertretung u.a. der Haushalt 2026 beraten und wohl auch beschlossen.

    Ich werde dem Haushalt nicht zustimmen.
    Die Gründe dafür habe ich bereits ausführlich im Hüttenberg Blog erläutert:

    • Trotz eines Defizits von 4,2 Millionen Euro bei der Kinderbetreuung, trotz sinkender Kinderzahlen und trotz steigender Ausgaben gibt es keinerlei Anträge mit dem Ziel, das Defizit zu verringern.
      Meine Frage, wie viel Personal im Rahmen des (über die gesetzliche Pflichtaufgabe hinausgehenden) „Hüttenberger Schlüssels“ beschäftigt wird, wurde noch nicht konkret beantwortet.
    • Höhere Haushaltsansätze von 670.000 Euro (rd. 50 %!!) innerhalb von sechs Monaten für den Anbau an den Kindergarten Volpertshausen wurden hingenommen, ohne die konkreten Ursachen zu prüfen.
      Es gibt keine Folgekostenberechnung.
    • Die Folgekostenberechnung für das neue Feuerwehrhaus Rechtenbach (jährlich 336.000 Euro) hätte vor einem Beschluss zu Neubau vorliegen müssen, damit die Gemeindevertretung die finanziellen Belastungen kennt.
      Sie wurde erst 3.12.2025 auf Nachfrage nachgereicht.
    • Es wurden keine Versuche unternommen, die hohen Fremdreinigungskosten der Sporthalle OT Hüttenberg (135.000 Euro jährlich) z.B. durch die Einstellung von eigenem Reinigungspersonal zu senken.
      Zusatzfrage: Wie hoch sind die Gesamt-Reinigungskosten der vier Hüttenberger Sporthallen?
    • Es gibt kein klares Konzept, wie mit der Langzeit-Erkrankung des Jugendpflegers umgegangen werden soll.
      Deshalb gibt es  u.a. schon monatelang keinen Verantwortliche/n für die Jugendarbeit und das Projekt „Jugendräume“.
      Es sollen aber 10 Laptops für den Bereich Verwaltung/Jugendpflege beschafft werden.
  • Ich hätte es wissen sollen und mir viel Arbeit sparen können -oder Bericht aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

    Zunächst wurde ich darauf hingewiesen, dass ich Fragen zum Haushalt schon in der Sitzung am Tag nach der Einbringung des Haushalts in die Gemeindevertretung (25.11.25) hätte stellen müssen.
    Da war ich aber leider noch im Urlaub.
    Ich musste ein Frage-Recht in der Sitzung einfordern.

    KInderbetreuung
    Der Bürgermeister konnte die Frage, wie viel Personal mit dem „Hüttenberger Schlüssel“ über die gesetzliche Pflichtaufgabe hinaus in den Kindergärten beschäftigt wird, nicht beantworten, da ich ihm die Frage erst zwei Tage vor der Sitzung zugemailt hatte.
    Er geht von ca. 10 Vollzeitkräften aus.
    Ich berichte, wenn die Frage beantwortet wird.
    Im Ausschuss wurde darüber nachgedacht, dass man sich nächstes Jahr (nach der Kommunalwahl?)  mit dem Problem „sinkende Kinderzahlen und steigendes Defizit bei der Kinderbetreuung“ beschäftigen solle.
    Dazu müsste aber jemand einen Antrag stellen.

    500.000 Euro mehr für den Kindergarten-Anbau Volpertshausen
    Im Juni 2025 wurden der Gemeindevertretung Kostenüberschreitungen von rd. 200.000 Euro bei vier von 5 Gewerken mitgeteilt und von der Gemeindevertretung genehmigt.
    Andere Gewerke waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgeschrieben. Die Baumaßnahme beinhaltet insgesamt 20 Gewerke.
    Am 26. September wurden der Verwaltung weitere Kostenüberschreitungen bei Gewerken mitgeteilt, die zusätzliche 500.000 Euro erfordern.
    Das wurde von Herrn Gronych am 25.11.2025 in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (einen Tag nach der Sitzung der Gemeindevertretung, in welcher der Haushalt eingebracht wurde) mitgeteilt.
    (Nach § 28 Abs. 2 der  Gemeindehaushaltsverordnung ist die Gemeindevertretung unverzüglich über Haushaltsüberschreitungen zu unterrichten).

    Folgende Gewerke müssen lt. Verwaltung noch von der Gemeindevertretung beschlossen werden: Trennwand, Putzarbeiten, Schlosserarbeiten, Elektroinstallation, Heizung-Lüftung-Sanitär und Brandmeldeanlage.
    In den zusätzlichen 500.000 Euro sind 177.000 Euro „Sicherheit“ für weitere Kostensteigerungen bei Gewerken enthalten.
    Im Ausschuss wurde das so hingenommen.

    Wenn es nicht um die heilige Kuh „Kindergärten“ ginge,
    nicht im März Kommunalwahlen anständen und
    wenn rd. 700.000 Euro Kostenüberschreitungen in einem halben Jahr bei einem Kindergarten-Anbau irgendjemanden interessieren würden,
    würde ich mehr schreiben.
    So werde ich einfach in der Sitzung der Gemeindevertretung am 15.12.2025 dem Haushalt nicht zustimmen, da ich u.a. die Durchführung dieser Baumaßnahme und die damit verbundenen Kosten nicht nachvollziehen kann.

    PS: Meines Wissens gibt es keine Folgekostenberechnung für den Kindergarten-Anbau.

    Die Verwaltung stellte hier den Antrag, zur Finanzierung solcher Haushaltsüberschreitungen künftig höhere Beträge einfach im Haushalt verschieben zu können.
    Der Ausschuss wird das der Gemeindevertretung empfehlen.
    Ich habe darauf hingewiesen, dass das meiner Meinung nach nicht den Haushaltsgrundsätzen entspricht.

    Straßenbau
    Der Bürgermeister berichtet zu meiner Anfrage, die Ausgaben für die Sanierungs-Maßnahme „Borngasse und angrenzende Straßen“ lägen im Bereich „Kanal“ im Plan.
    Beim Straßenbau seinen bisher Mehrkosten von 70.000 Euro zu erwarten.
    (Nach § 28 Abs. 2 der  Gemeindehaushaltsverordnung ist die Gemeindevertretung unverzüglich über Haushaltsüberschreitungen zu unterrichten).

    Familienzentrum
    Der Bürgermeister berichtet zu meinen Anfragen:
    Es gibt eine Stellenbeschreibung für die zweite Hälfte der neuen Stelle im Familienzentrum.
    Bei meiner Nachfrage, warum die zweite Stelle Jugendpflege gestrichen werden soll, möchte ich das Protokoll der Sitzung  abwarten, bevor ich Stellung nehme.

    Meine Anträge
    Die Beratung meiner schriftlich vor der Sitzung an Verwaltung und Fraktionsvorsitzende geschickten Anträge, der Ausschuss möge der Gemeindevertretung Einsparvorschläge  zu Bürgerhäusern, Feuerwehrhaus, Grundsteuer C, Reinigung Sporthalle und Randmarkierungen für Fahrradwege empfehlen, wurde vom Bürgermeister und Ausschussmitgliedern abgelehnt.
    Begründung: In der Sitzung sollen nur Anträge mit direkter Auswirkung auf den Haushalt beraten werden.
    Ich werde die Anträge also in der Sitzung der Gemeindevertretung stellen.

    Grundsteuer und Abwasser
    Die Abwassergebühren sollen wie vorgeschlagen erhöht werden.
    Zur Grundsteuer B empfiehlt der Ausschuss der Gemeindevertretung mehrheitlich, die Grundsteuer auf
    500 Punkte zu senken.

    Sonstiges
    Die Hundesteuer und die Gebühren für die Backhausnutzung sollen erhöht werden.

    Im Haushalt werden 80.000 Euro für Gutachten zur Sporthalle OT Hüttenberg eingestellt.

    Für den Neubau der Fußgängerbrücke an den Tennisplätzen in Hörnsheim (Lohstraße) müssen 2026 = 110.000 Euro eingestellt werden!!!

    240.000 Euro für Arbeiten an der Lohstraße sollen aus dem Haushalt genommen werden.
    Ich frage nochmal nach, warum.

  • Meine Fragen / Anträge zur Sitzung des HuF am 8.12.2025

    Vorab: Die Feststellung, unser Haushalts-Defizit läge nur bei rd. 700.000 Euro ist irreführend.
    Das aktuelle Defizit liegt nur deshalb bei rd. 700.000 Euro, weil weiter große, schon beschlossene Investitionen noch nicht umgesetzt wurden oder noch nicht fertiggestellt sind. Das Geld dafür ist zwar noch in der Gemeindekasse – aber schon verplant. Es kann nicht noch einmal ausgegeben werden.
    Wenn ich mir den Haushalt unter diesen Voraussetzungen anschaue und sehe, dass wir im August mit dem Nachtragshaushalt mehr als drei Millionen Euro Ausgaben beschlossen haben, ohne die aktuelle Finanzlage zu kennen,
    meine ich, wir sollten vorsichtiger mit dem Geld der Gemeinde umgehen.
    Die nachgereichte Folgekostenberechnung für das Feuerwehrhaus Rechtenbach zeigt mir, dass wir bei künftigen Projekten den Folgekosten mehr Aufmerksamkeit widmen sollten (siehe regelmäßige Hinweise der Kommunalaufsicht zum Gemeindehaushalt).

    Kinderbetreuung
    Die Betreuung unserer Kinder verursacht das größte Defizit im Haushaltsentwurf – 4,2 Millionen Euro. Die Ausgaben steigen trotz sinkender Kinderzahlen.

    Das hohe Defizit ist u.a. auf die von uns beschlossenen Mehrausgaben durch den „Hüttenberger Schlüssel“ zurückzuführen.
    Als Grundlage für evtl. Einspar-Überlegungen frage ich, wie viel zusätzliches Personal aktuell im Rahmen des „Hüttenberger Weges“ eingesetzt wird und wie hoch die (geschätzten) jährlichen Personalausgaben für dieses zusätzliche Personal sind.
    Diese Frage wurde meiner Meinung nach bisher noch nicht gestellt.

    Nachdem wir im Juni die einzelnen Gewerke für den Anbau des KIGA in Volpertshausen beschlossen und die Bausumme um 170.000 Euro auf 1.449.000 Euro erhöht haben, sollen nun weitere 500.000 Euro für den Anbau im Haushalt eingestellt werden.
    Dadurch würde sich die Bausumme auf rd. 2 Millionen Euro erhöhen.

    Meine Fragen (bitte in der Sitzung beantworten):

    • Wie und warum ist diese weitere Haushaltsüberschreitung entstanden?
    • Wurden im Juni nicht alle für den Anbau notwenigen Gewerke zur Abstimmung vorgelegt? Wenn ja, warum wurde das nicht vor der Abstimmung klar kommuniziert?
    • Wann und wie wurde die erneute Überschreitung der am 23.6.2025 beschlossenen Bausumme der Gemeindeverwaltung bekannt?
    • Welche Gewerke müssen noch beschlossen werden, um den Anbau abschließen zu können?
    • Um welchen konkreten Betrag wird der Ansatz dadurch (erneut) überschritten?
    • Was kosten die einzelnen, noch zu beschließenden Gewerke?

    Straßenbau

    Fragen:
    Werden die bisher vorliegenden Kostenschätzungen / Haushaltsansätze zur Sanierung der Straßenbau-Maßnahme „Borngasse und angrenzende Straßen“ voraussichtlich eingehalten?
    Wenn nicht – können wir dann in den nächsten Jahren überhaupt noch andere Straßen sanieren, ohne die Grundsteuer B zu erhöhen?

    Welche Gemeindestraßen sollen voraussichtlich 2026 auf Beschluss des Gemeindevorstands teilsaniert werden? (Sanierungskosten unter 30.000 Euro).
    Nach welchen Kriterien werden diese Sanierungen beschlossen? Gibt es eine Liste der zu sanierenden Straßen?

    Wann werden die Bergstraße / OT Rechtenbach und die Friedrichstraße in Hüttenberg voraussichtlich saniert?

    Bürgerhäuser
    Wir unterhalten weiter in zwei Ortsteilen zwei Bürgerhäuser.
    Bürgerhäuser sind wichtig, kosten aber auch Geld (2026 rd. 400.000 Euro).
    Ich beantrage, der Gemeindevertretung zu empfehlen, den Gemeindevorstand zu beauftragen, alle Einsparmöglichkeiten bei den Bürgerhäusern prüfen zu lassen und der Gemeindevertretung zu berichten.

    Feuerwehrhaus Rechtenbach
    Nachdem der Vertrag mit dem Generalunternehmer unterschrieben wurde, beantrage ich, der Gemeindevertretung zu empfehlen, über die weitere Nutzung des alten Feuerwehrhauses (z.B. Verkauf zur Gegenfinanzierung der Neubaukosten von 5 Millionen Euro) zu beraten.


    Familienzentrum
    Im Familienzentrum wurde eine neue Vollzeitstelle geschaffen. Die Hälfte der Stelle ist für die Sozialarbeit in der Schule vorgesehen.
    Frage: Gibt es eine schriftliche Tätigkeitsbeschreibung für die andere Hälfte der Stelle?
    Frage: Warum wurde die zweite Stelle Jugendpflege gestrichen? Ich habe die Erläuterung des Bürgermeisters im Sitzungsprotokoll der Gemeindevertretung  nicht verstanden.


    Grundsteuer C
    Nachdem Langgöns die Grundsteuer C eingeführt hat, beantrage ich, der Gemeindevertretung zu empfehlen, die Einführung einer Grundsteuer C für Hüttenberg zu beraten.
    Das ist eine Entscheidung der Gemeindevertretung und nicht des Bürgermeisters.
    Wir brauchen Mehreinnahmen zur Finanzierung unseres Haushalts.

    Sporthalle OT Hüttenberg
    Hinsichtlich der sehr hohen Fremdreinigungskosten von rd. 135.000 Euro jährlich beantrage ich, der Gemeindevertretung zu empfehlen, hier durch den Gemeindevorstand die finanziellen Auswirkungen bei der Einstellung von eigenem Reinigungspersonal (ggf. zeitlich befristet) prüfen zu lassen.
    Frage: Wie hoch sind die Reinigungskosten für alle Sporthallen?

    Fahrradwege
    Nach den Fahrradweg zwischen dem OT Hüttenberg und Rechtenbach mehrmals abgefahren bin, beantrage ich, der Gemeindevertretung zu empfehlen, die beschlossene, teure Markierung der Ränder des Fahrradwegs (Randstreifen) zu streichen. Die voraussichtlichen Kosten der Maßnahme stehen für mich in keinem angemessenen Verhältnis zum erwarteten Nutzen.

    Auflösung der Gewerbepark Obere Surbach GmbH
    Frage:
    Wie wird die beschlossene „Vermögensübertragung“ von Minus 2 Millionen Euro im Haushalt 2026 abgewickelt?  

    Endausbau Baugebiet „Auf der Höll, Reiskirchen“ – 600.000 Euro
    Frage:
    Warum musste hier vor den Haushaltsberatungen eine Verpflichtungsermächtigung beschlossen werden?

    Planungskosten für die neue Lüftungsanlage der Sporthalle
    Frage: Gibt es die Möglichkeit, eine Neuausschreibung aufgrund der bisherigen Planungen durchzuführen, damit die schon gezahlten 135.000 Euro Planungskosten nicht abgeschrieben werden müssen?

    Untersuchungen Baugebiet Dollenstück (Bauleitplanung) 60.000 €
    Frage: Ist inzwischen geklärt, wer diese Kosten bezahlt?

    Erhöhung der Grundsteuer B
    Derzeit scheint die Erhöhung der Grundsteuer B der einzige Weg zu sein, um ein
    Haushaltssicherungsverfahren zu verhindern.
    Die Folgen eines solchen Verfahrens sind jetzt nicht absehbar.
    Auch wenn im März Kommunalwahlen anstehen wäre es sinnvoll, wenn sich hier einmal alle Fraktionen einig wären.

  • Folgekostenberechnung für das neue Feuerwehrhaus Rechtenbach

    Folgekostenberechnung für das neue Feuerwehrhaus Rechtenbach

    Auf Nachfrage von Hans Kleinschmidt wurde den Gemeindevertreter/innen am 3.12.2025 eine Folgekostenberechnung (Berechnung der jährlichen Folgekosten) für das neue Feuerwehrhaus übersandt.

    Nach der Berechnung liegen die jährlichen Folgekosten bei 336.384 Euro.

    Bisher wurden Folgekostenberechnungen für große Baumaßnahmen in der Hüttenberger Gemeindevertretung eher vernachlässigt.

    Jetzt hat die Kommunalaufsicht sie aber nochmals dringend für künftige Projekte angemahnt.

  • Eckpunkte Baugebiet Dollenstück IV

    (Das ist der Stand Juni 2024 – leider kenne ich keine aktuellere Version und auch keinen hierauf aufbauenden Schlussbericht..)


    1 Gemischte Bautypen (etwa 1/3 Einfamilienhäuser, 1/3 Mehrfamilienhaus, 1/3 Reihenhäuser)
    Optional: Anzahl der Wohneinheiten und Mindestgrößen für Grundstücke festsetzen

    2 Ansiedlung Ärztehaus / Apotheke, sofern Interesse besteht und Sitze vorhanden sind fußläufige Zuwegung zur Bushaltestelle ermöglichen

    3 Seniorenwohnen auch in Kombination mit Pflege und inklusivem Wohnen

    4 Zentrale Anordnung eines Spielplatzes

    5 Noch offen: Errichtung Kreisverkehr Hessenstraße;
    Abstimmung mit Hessenmobil und ggfls. Verkehrsgutachten erforderlich

    6 Sozialer Wohnungsbau

    7 Moderate Straßenbreiten, die Parkplätze und Grünelemente enthalten (bspw. 9-12 m)

    8 Noch offen: Kindertagesstätte im Baugebiet
    Es wird zunächst ein Kita-Konzept für die Gemeinde gefordert
    Im B-plan kann Allgemeines Wohngebiet ausgewiesen werden, wo Wohnen und Kita möglich wäre

    9 Kein zentrales Parkplatzmanagement

    10 Größere zentrale gemeinschaftliche Grünflächen mit Kinderspielplatz und Sitzgelegenheiten (Treffpunkte) nahe des Seniorenwohnens Gestaltung mit Bäumen

    11 Dachbegrünungen auch mit PV, Fassadenbegrünung bei Carports und Garagen, Dachbegrünungen bei Flachdächern

    12 Ausschluss Schottergärten

    13 Multifunktionale Grünflächen (Bsp. Spielplatz und Retentionsraum für Starkregen, Kaltluftinsel)

    14 Durchgrünung durch Straßenbäume und Hecken in Grünstreifen

    15 Erneuerbare Energien: Gebietsbezogene Lösungen für Energie und Wärme mittels Konzept für das Gesamtquartier

    16 Wasserdurchlässige Stellplätze

    17 Retentionszisternen (ggfls. mit Drosselwerten aus der Fachplanung)

    18 Insektenfreundliche Beleuchtung und Vogelglas

    19 Rigolen, Mulden, Wasserspeicher Straßenbäume

  • Anmerkungen zum Anbau Kindergarten Volpertshausen

    Vorbemerkung:

    Der Anbau an den Kindergarten wurde beschlossen, obwohl zu diesem Zeitpunkt lt. Statistik der Gemeinde rd. 100 Plätze in den Hüttenberger Kindergärten frei waren- unter anderem im benachbarten OT Rechtenbach.
    Die Kinderzahlen sinken, die Kosten der Betreuung steigen –
    u.a. auch durch die erheblichen, über die Pflichtleistung hinausgehenden, aber nicht bezifferten Kosten des „Hüttenberger Weges“

    Anmerkung zum Argument: „Bildung von örtlichen Freundschaften“:
    Ab dem 6. Lebensjahr sind die Kinder aus den oberen OT und dem OT Rechtenbach alle in der Schule in Rechtenbach.
    Und: Wir sind doch ein Hüttenberg..

    Fakten:

    Am 24.4.23 hat die Gemeindevertretung den wirtschaftlichsten Bieter mit den Planungsleistungen der Leistungsphase 1-4 für den Anbau beauftragt.
    Nach Abschluss der Planung mit Kostenberechnung soll diese wieder in die Gemeindevertretung zur weiteren Beratung und Beschlussfassung eingebracht werden.

    Am 11.3.2024 hat die Gemeindevertretung den Anbau nach dem vorgelegten Entwurf des Planungsbüros beschlossen.
    Der Haushalt 2023 hat bereits einen Haushaltsansatz von 700.000 € ausgewiesen, der in das neue Haushaltsjahr übertragen wurde.
    Im Entwurf des Haushalts für 2024 sind für den Anbau weitere Mittel in Höhe von 579.000 € vorgesehen.
    Somit würden sich die verfügbaren Mittel auf insges. 1.279.000 Euro belaufen.

    Am 23.6.2025 wurden in einem meines Wissens bisher in Hüttenberg einmaligen Eilverfahren die einzelnen Gewerke der Baumaßnahme von der Gemeindevertretung beschlossen.
    Dabei wurden die konkreten Angebotssummen der Gewerke erst in der Sitzung vom Bürgermeister vorgetragen.
    Der Bürgermeister teilte zudem mit, dass sich die Bausumme um 170.000 Euro auf 1.449.000 Euro erhöhen werde.

    Info zum Eilbedarf:
    Wenn die Gemeindevertretung die Gewerke nicht beschlossen hätte, wäre die Bindefrist der Gewerke abgelaufen und die gesamte Ausschreibung hätte neu erfolgen müssen.
    Das hätte zu einer erheblichen Verzögerung der Baumaßnahme geführt.

    In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 25.11.2025 (an der ich urlaubsbedingt nicht teilnehmen konnte) teilte Herr Gronych lt. Protokoll folgendes mit:
    Die Maßnahme Kita Waldgeister wird laut Herrn Gronych teurer.
    Weil die Mittel fehlen, können nicht alle Gewerke ausgeschrieben werden.
    Aus diesem Grund wurden 500.000 € (zusätzlich)  in den Haushaltsplan aufgenommen.

    Die Ausschreibung kann erst erfolgen, wenn der Haushalt genehmigt ist. Das könnte durch eine Mittelverschiebung aus einem anderen Teilhaushalt verhindert werden, wenn die vorgesehene Maßnahme noch nicht durchgeführt wird. Dadurch könne die Ausschreibung auch schneller durchgeführt werden.
    Eine Teilhaushaltsübergreifende Deckung gemäß dem Gesamtdeckungsprinzip ist möglich, wenn ein Beschluss der Gemeindevertretung vorliegt. Hierbei handelt es sich um einen
    Vorschlag der Verwaltung. Bei jeder teilhaushaltsübergreifenden Verschiebung müsste die Gemeindevertretung ihre Zustimmung geben.

    Ich gebe zu, dass ich das nicht verstehe.
    Am 23.6.2025 hat die Gemeindevertretung der Vergabe aller vorgelegten Gewerke mit den jeweiligen Angebotssummen beschlossen und die Gesamtsumme der Kosten um 170.000 Euro auf 1.449.000 Euro erhöht!!

    Meines Wissens wurde die Gemeindevertretung nach dieser Vergabe nicht über eine neue, erhebliche Haushaltsüberschreitung (Kostenerhöhung) informiert.
    In der Präsentation zum Haushaltsentwurf 2026 finde ich keinen Hinweis auf Kostensteigerungen beim KIGA-Anbau Volpertshausen.

    Nach § 28 Abs. 2 der  Gemeindehaushaltsverordnung ist die Gemeindevertretung aber unverzüglich über Haushaltsüberschreitungen zu unterrichten!!

    Fragen:

    • Wie konkret ist diese Haushaltsüberschreitung entstanden?
    • Wann und wie wurde die erneute Überschreitung der am 23.6.2025 beschlossenen Summen der Gemeindeverwaltung mitgeteilt?
    • Um welchen konkreten Betrag wird der Ansatz (erneut) überschritten?
    • Wie setzt sich dieser Betrag konkret zusammen?

    Die Gemeindevertretung hatte aufgrund fehlender Informationen bisher keine Möglichkeit, auf eine erneute, erhebliche Verteuerung der Baumaßnahme zu reagieren.
    Damit könnte ein erheblicher Vermögensschaden entstanden sein.

    Anmerkungen:

    In meinen vor der Oktober-Sitzung der Gemeindevertretung am 27.10.2025 schriftlich eingereichten Anfragen hatte ich u.a. auch angefragt, ob die Haushaltsansätze für den Anbau des KIGA gehalten werden können.
    Meine Anfragen wurden bis heute (29.11.25) nicht beantwortet.
    Eine schriftliche Erinnerung vom 17.11.2025 an den Vorsitzenden der Gemeindevertretung und „CC“ die Fraktionsvorsitzenden Grüne, SPD, CDU wurde bis heute nicht einmal kommentiert.

    Lt. Protokoll der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gab es dort keine Fragen zu den Ausführungen von Herrn Gronych zum Thema „Mehrkosten KIGA-Anbau Volpertshausen“.

    Frage: Läuft das alles ganz normal ab – und nur ich verstehe es nicht??

  • Erste Anmerkungen zum Haushalt 2026

    Der Haushaltsentwurf für den Ergebnishaushalt schließt mit einem Defizit von -2.043.709,75 € ab.
    Der Finanzhaushalt ist ebenfalls negativ und schließt mit einem Fehlbedarf von -2.040.323,75 €.

    Der Haushalt der Gemeinde Hüttenberg rutscht immer weiter ins Minus.

    Grundsätzlich könnte die Gemeindevertretung wieder mal abwarten, ob und ob und welche Anträge es zum Haushalt 2026 gibt.
    Wieder ist die Beratungszeit sehr knapp
    und die Bereitschaft, sich einige Stunden mit Zahlen und Hintergründen zu beschäftigen, eher gering.
    Aber auch wenn im März eine neue Gemeindevertretung gewählt wird:
    Ich sehe uns und mich in der Verantwortung, an einem Wendepunkt der Hüttenberger Finanzlage Zeichen zu setzen!

    Kritische Fragen zur großen Finanzlücke „Kinderbetreuung
    Ist der „Hüttenberger Weg“ weiter finanzierbar?
    Was kostet uns der „Hüttenberger Weg“ konkret mehr als unsere gesetzliche Pflichtaufgabe? Ist er wichtiger als andere Pflichtaufgaben?
    Die Zahl der Kinder sinkt – die Kosten der Betreuung steigen.
    Welche Schritte sind notwendig?
    Was ist mit den Mehrkosten für den Anbau KIGA Volpertshausen?? Erhebliche Mehrkosten müssen der Gemeindevertretung nach dem Haushaltsrecht unverzüglich mitgeteilt werden!!
    Sind die Elternbeiträge bei den immer weiter steigenden Kosten noch angemessen?

    Straßenbau
    Nimmt es die Gemeindevertretung hin, weiter von Straßen-Sanierungs / Baumaßnahmen der Verwaltung überrascht zu werden?
    Wir brauchen endlich ein jährlich aktualisiertes und dann von der Gemeindevertretung beschlossenes Straßen-Kataster mit Sanierungs-Prioritäten!
    Die Gemeindevertretung darf sich auch hier die Zügel nicht weiter aus der Hand nehmen lassen.

    Bürgerhäuser
    In zwei OT gibt es weiterhin zwei Bürgerhäuser!
    Wir brauchen eine Auswertung zu Nutzung / Kosten / Sanierungsbedarf der Bürgerhäuser als Beratungsgrundlage für die weitere Entwicklung und lange aufgeschobene Entscheidungen.
    Und natürlich einen Antrag, damit das Thema „Bürgerhauser“ endlich einmal angegangen wird.


    Feuerwehrhaus
    Der Bau des neuen Feuerwehrhauses wird die Verschuldung der Gemeinde steil ansteigen lassen und einen ausgeglichenen Haushalt für viele Jahre unmöglich machen, da es auch noch andere, teure Projekte (Kinderbetreuung, Sporthallen, Straßenbau..) gibt.
    Gemeinden, Kreise, Land und Bund machen immer weiter Schulden – niemand denkt daran, wie diese Schulden einmal zurückgezahlt werden sollen. Das Haushaltsrecht wird nur noch als Möglichkeit gesehen, wie man es auch machen könnte..

    Mein Vorschlag, über eine Gegenfinanzierung der Baukosten durch den Verkauf des alten Gerätehauses nachzudenken, wurde bisher nicht aufgegriffen.

    Auch nach drei Anfragen in 6 Wochen!!! weiß ich übrigens immer noch nicht, was der Feuerwehrturm kostet. Der Bau des Turms ist keine Pflichtaufgabe. Außer mir interessiert es wohl auch niemand, obwohl das eine konkrete Einsparmöglichkeit wäre.
    Die Anfrage wird wohl erst nach Unterzeichnung des Vertrages mit dem Generalunternehmer beantwortet wenn Fakten geschaffen wurden.
    Die Frage, ob der Zuschuss des Landes auch bei einer Vergabe an einen Generalunternehmer gezahlt wird, ist hoffentlich verbindlich geklärt.

    Sporthallen
    Die lange verschleppte Sanierung der Sporthallen im
    OT Volpertshausen und Hüttenberg wird uns weitere Millionen kosten (die wir nicht haben).
    Im OT Hüttenberg hätte die rechtzeitige Einstellung eines (Teilzeit) Hausmeisters sicher einige teure Schäden verhindert.

    Bei den Sporthallen sollten vor der Wahl keine zu großen Erwartungen geweckt werden, da sie vielleicht nicht gehalten werden können.


    Finanzlage der Gemeinde
    Es wäre sehr wichtig, dass die Verwaltung – und insbesondere der Kassenleiter – hier einmal öffentlich klare Worte zur Haushaltslage spricht.
    Die Gemeindevertretung hat leider den sehr lesenswerten Finanzbericht zum 30.9.25 einfach kommentarlos zu Kenntnis genommen.
    Die Haushaltsberatungen 2026 im Haupt- und Finanzausschuss müssten aufgrund der Haushaltslage eine Pflichtveranstaltung für die Gemeindevertreter/innen sein.

    Es wäre auch an der Zeit, dass beschlossen wird, dass zu jedem Antrag schriftlich erläutert werden muss, wie er finanziert werden soll!!!

    Familienzentrum
    Ein Selbstläufer mit weiter steigenden Kosten?
    Ich sehe, dass hier einige sehr rührige Menschen tolle Projekte ins Leben rufen und mit Leben füllen – Beispiel: Seniorenarbeit.
    Aber wir müssen hinsichtlich der Haushaltslage auch beim Familienzentrum nachhalten und brauchen meiner Meinung nach mehr Informationen und eine jährliche Kosten / Nutzenanalyse.

    Es gibt meiner Meinung großen Nachholbedarf in der Jugendarbeit.
    Was tun wir konkret für unsere Jugendlichen? Warum soll gerade bei der Jugendpflege eine Stelle gestrichen werden?
    Wegen Fehlentscheidungen oder weil die Jugendlichen keine Lobby haben?
    Die Jugendlichen sind unsere Zukunft!!

    Neue Mitte OT Hüttenberg
    Wir sind noch in der Vorbereitungs-Phase.
    Es ist sehr wichtig, vor einer Grundsatzentscheidung zu klären, ob die Mehrheit der Bürger/innen des OT Hüttenberg die bisherigen Planungen mitträgt.
    Die einzelnen Teilprojekte sollten klar definiert und auseinandergehalten werden.

    Meiner Meinung nach ist das Projekt bisher kein Selbstläufer, da viele Bürger/innen zunächst davon ausgegangen waren, dass Sporthallen und Bürgerstuben ein aktiver Teil des Projekts sind.

    Dollenstück
    Es gibt leider keinen schriftlichen Schlussbericht des von der Gemeindevertretung eingesetzten Arbeitskreises zur Gestaltung des Baugebiets mit einer konkreten Liste der geforderten Maßnahmen.
    Leider gibt es auch wenig Interesse der Gemeindevertreter/innen an der Umsetzung von wichtigen Maßnahmen. Dazu müsste man sich zeitaufwendig mit der Planung auseinandersetzen…
    Es muss nur schnell gehen.
    Die Gemeindevertretung lernt – trotz gegenteiliger Beteuerungen – meiner Meinung nach nichts aus bisherigen, teuren „Schnellbeschlüssen“

    Das bedeutet, dass nur einige wenige der im Arbeitskreis besprochenen Maßnahmen umgesetzt und die anderen still und heimlich untergehen werden.
    Wir werden das ursprüngliche Ziel, ein großes Baugebiet für junge Hüttenberger Familien zu schaffen, verfehlen.

    Innenverdichtung
    Es gibt inzwischen eine Statistik der Gemeinde zu freien Bauplätzen und leerstehenden Wohnungen/Häusern.
    Sie ist aber wohl geheim (Datenschutz??)
    Eine eigene kleine Statistik im OT Hüttenberg hat mich sehr überrascht und betroffen gemacht.
    Meiner Meinung nach könnten wir uns das ganze Baugebiet Dollenstück sparen, wenn wir alle freien Baugrundstücke in der Gemeinde bebauen und die jetzt schon leer stehenden Häuser mit Leben füllen würden.

    Es gibt inzwischen einige Beispiele für gelungene private Innnenverdichtungs-Maßnahmen.

    Leider hat die Gemeindevertretung in der letzten Sitzung die bisherige Bauverpflichtung beim Kauf von Grundstücken der Gemeinde -meiner Meinung nach ohne Not -unbrauchbar gemacht.

    Trotz der „vergessenen“ Bauverpflichtung für die Bauruine an der Langgönser Straße sollte die Gemeinde alle Möglichkeiten zur Bebauung prüfen.
    Hierzu halte ich regelmäßige Berichte der Verwaltung zum Sachstand für erforderlich.

    Nachhaltigkeit
    Leider werden sehr viele Projekte in der Gemeindevertretung pressewirksam beantragt und beschlossen, aber dann nicht nachgehalten.
    Schon in den ersten Stunden des Unterrichts zum Haushaltsrecht lernt man, dass große Projekte mit einem schriflichen Schlussbericht in der Gemeindevertretung (nicht mit einem Zeitungsbericht..) abgeschlossen werden müssen.
    In dem schriftlichen Schlussbericht sollten zumindest notwendig gewordene Mehrkosten erläutert und die Gesamtkosten des Projekts klar dargelegt werden.
    In der Hüttenberger Gemeindevertretung interessiert sich dafür fast niemand..

    Früher gab es auch mal informative Begehungen von Projekten vor den Ausschuss-Sitzungen, damit sich zumindest die Ausschussmitglieder vor einer Empfehlung an die Gemeindevertretung ein eigenes Bild zum Projekt machen konnten.

    Auch gab es früher bürgernahe Sitzungen der Gemeindevertretung in den Bürgerhäusern aller Ortsteile
    Das wurde mit der Begründung beendet, dass alle Unterlagen in Rechtenbach lägen.
    Info: Inzwischen gibt es WLAN in allen Bürgerhäusern – und die Gemeinde ist nach eigenem Bekunden digital vorbildlich aufgestellt..

  • Bin im Urlaub!

    Bin im Urlaub!

    Melde mich nach der Sitzung der Gemeindevertretung und des Haupt- und Finanzausschusses am 28.11.2025.

  • Haushaltsplanungen 2026

    Zum Jahresende stehen die Haushaltsplanungen 2026 an.
    Ohne Geld geht nichts – und die Gemeindevertretung sollte hier Zeichen für das Jahr 2026 setzen.
    In der Realität sieht das ein wenig anders aus:

    Zunächst einmal erstellt die Verwaltung einen Entwurf für den Haushalt 2026.
    Hier setzt die Verwaltung selbst Zeichen für 2026, da sie hier schon vorsorglich vorausschauend (und ohne konkrete Beschlüsse / Beratungen in der Gemeindevertretung) Gelder für neue Projekte einstellen kann.
    Das kann daran liegen, dass keine vorausschauenden Anträge der Gemeindevertretung für 2026 vorliegen und es dazu auch keine Beratungen in der Gemeindevertretung gab.
    An den Bürgerinnen und Bürgern läuft die Haushaltsplanung sowieso vorbei.

    Der Entwurf des Haushalts 2026 wird dann am 24.11.25 in der Sitzung der Gemeindevertretung vom Bürgermeister eingebracht.

    Schon am 25.11.25 soll er dann im Haupt- und Finanzausschuss beraten werden.
    Frage: Was soll der Ausschuss am nächsten Tag beraten? Der Entwurf umfasst einige hundert Seiten – wer kann da nach einem Tag Fragen stellen?
    Wer hat über Nacht Anträge vorbereitet, die beraten werden könnten?

    Danach können die Fraktionen sich zwei Vorweihnachtswochen lang mit dem Entwurf auseinandersetzen und sich die Planungen – wenn sich Termine und interessierte Menschen finden – vom Bürgermeister und dem Kassenleiter erläutern lassen.

    Am 8.12.25 tagt der Haupt- und Finanzausschuss erneut.
    Das ist nach aktueller Planung die letzte Möglichkeit, Anträge und Fragen zu diskutieren.

    Der Haushalt soll dann nach aktueller Planung in der Sitzung der Gemeindevertetung am 15.12.25 angenommen werden.
    Nach der Geschäftsordnung ist es nicht möglich, hier wirklich zu diskutieren, da jeder Gemeindevertreter nur ein Mal zu einem Tagesordnungspunkt reden darf.

    Diese Planung ist mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung abgestimmt. Dieser hat sich wohl auch mit den Fraktionsvorsitzenden abgestimmt.

    Alles wird gut.



  • Bericht aus der September-Sitzung der Gemeindevertretung

    1.2. Nachbesetzung Ortsgericht Hüttenberg II (Ortsgerichtsbezirk Rechtenbach)
    Der Bürgermeister berichtet, der Gemeindevorstand habe in seiner Sitzung am 14.10.2025 beschlossen, der Gemeindevertretung erneut Herrn Siegfried Schneider
    als Ortsgerichtsvorsteher, Herrn Dirk Schulz erneut als Stellvertretenden Ortsgerichtsvorsteher und als neue Ortsgerichtsschöffen die Herren Sebastian
    Bagsik und Harald Haas vorzuschlagen.
    Erich Schmidt begrüßt den Vorschlag und beantragt offene Wahl.
    Die Gemeindevertretung benennt einstimmig Herrn Siegfried Schneider erneut als Ortsgerichtsvorsteher, Herrn Dirk Schulz einstimmig erneut als Stellvertretenden Ortsgerichtsvorsteher und als neue Ortsgerichtsschöffen
    jeweils einstimmig die Herren Sebastian Bagsik und Harald Haas.


    1.3. Nachbesetzung Ortsgericht Hüttenberg III (Ortsgerichtsbezirk Reiskirchen, Vollnkirchen, Volpertshausen, Weidenhausen)

    Der Bürgermeister berichtet, der Gemeindevorstand habe in seiner Sitzung am 14.10.2025 beschlossen, der Gemeindevertretung Herrn Eberhard Schmidt als
    Nachfolger des Ortsgerichtsvorstehers Lothar Droß, Frau Bianca Haun als Nachfolgerin der Stellvertretenden Ortsgerichtsvorsteherin Jutta Zörb und Herrn Patrick Stromberg als Nachfolger der Ortsgerichtsschöffin Ivonne Vogt
    vorzuschlagen.
    Frau Haun habe ihre Bewerbung zwischenzeitlich zurückgezogen.
    Frau Zörb habe inzwischen eine Bewerbung eingereicht.
    Er schlägt deshalb Herrn Eberhard Schmidt als Nachfolger des
    Ortsgerichtsvorstehers und Patrik Stromberg als Stellvertretenden Ortsgerichtsvorsteher vor.
    Ivonne Vogt beantragt, Jutta Zörb zur Ortsgerichtsschöffin zu benennen.
    Der Vorsitzende schlägt vor, zunächst Herrn Eberhard Schmidt als Nachfolger des Ortsgerichtsvorstehers und Patrik Stromberg als Stellvertretenden Ortsgerichtsvorsteher zu benennen und die Nachfolge der Ortsgerichtsschöffin in der November -Sitzung zu regeln.
    Der Bürgermeister begrüßt diesen Vorschlag.
    Emely Vipoosana Green beantragt eine Sitzungsunterbrechung.
    Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung für 5 Minuten.
    Nach der Sitzungsunterbrechung beantragt Emely Vipoosana Green, Jutta Zörb als Ortsgerichtsschöffin zu benennen.
    Anna-Lea Bender fragt an, warum Jutta Zörb lt. Sitzungsvorlage „Auf Weisung nicht gefragt wurde, ob sie für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht“.
    Der Bürgermeister teilt mit, die Zusammenarbeit zwischen Frau Zörb und der Verwaltung sei schwierig und die Bewerbung von Frau Zörb sei spät eingegangen.
    Anmerkung: Er hat die Weisung erteilt.
    Der Vorsitzende lässt in offener Wahl abstimmen.
    Eberhard Schmidt wird einstimmig als Nachfolger des Ortsgerichtsvorstehers, Patrik Stromberg einstimmig als Stellvertretender Ortsgerichtsvorsteher und Jutta Zörb einstimmig als Ortsgerichtsschöffin benannt.


    1.4. Aufsichtsbehördliche Genehmigung & Haushaltsbegleitverfügung für den Nachtragshaushalt
    Der Text der Haushaltbegleitverfügung ist allen Gemeindevertreter/innen mit der Einladung zugegangen
    Der Bürgermeister berichtet, dass die Kommunalaufsicht dem Nachtragshaushalt zugestimmt hat.
    Die Haushaltsbegleitverfügung ist der Gemeindevertretung zu Kenntnis zu geben.
    Anmerkung: Der TOP wurde nicht beraten – obwohl das hinsichtlich der Anmerkungen der Aufsichtsbehörde zum Nachtragshaushalt wichtig gewesen wäre.

    2.1 Entwicklung des Baugebietes Dollenstück IV im OT Rechtenbach
    hier: Städtebauliches Konzept des möglichen Investors und städtebaulicher und Erschließungsvertrag

    Der Bürgermeister berichtet zur Sachlage. Es wurden noch nicht alle Änderungen in die Planungen eingearbeitet.
    Frau Will und Herr Wolf stellen die aktuelle Planung anhand einer PowerPoint- Präsentation vor.
    Die Präsentation wird den Gemeindevertreter/innen zusammen mit der Niederschrift übersandt.
    Emely Vipoosana Green fragt, warum die Bäume von der Straße in die Gärten „umgeplant“ wurden. Herr Wolf erläutert, dies sei durch Straßenbreite, dem Pflegebedarf und der Kabelführung in den Bürgersteigen notwendig.
    Erich Schmidt regt an, die Baumpflanzungen an der Grenze zwischen Grundstück und Straße zu prüfen.
    Christian Schweitzer fragt an, ob sichergestellt sei, dass die Vorgaben des
    Arbeitskreises in der Planung berücksichtigt werden. Die Planer bestätigen das. Die Planung ist noch nicht fertiggestellt.
    Christian Schweitzer fordert, die rechtzeitige und umfassende Einbindung der
    Gemeindevertretung in die Planung sicherzustellen, damit die Planung ohne Zeitdruck beraten werden kann.
    Der Bürgermeister zeigt auf, dass die Einbindung des Arbeitskreises in die Planung von der Gemeindevertretung abgelehnt wurde.
    Tina Gomer fragt an, warum so viele Einfamilienhäuser mit großer Grundstücksfläche geplant seien. Sie wünscht sich eine bessere Flächen-Ausnutzung. Herr Wolf erläutert, die Planung sei noch nicht abgeschlossen, bisher seien aber nur wenige Einfamilienhäuser mit kleinen Grundstücken geplant.
    Der Bau von niedrigen Mehrfamilienhäusern sei möglich.
    Der Bürgermeister merkt an, es sei nicht geplant, Wohnblocks zu bauen.
    Ivonne Vogt meint, es sei notwendig, die Verteilung Einfamilienhäuser /Mehrfamilienhäuser nochmals zu überprüfen.
    Dagmar Schmidt zeigt auf, dass bei ca. 50 neuen Wohneinheiten auch Bedarf an neuen Kindergartenplätzen gebe. So viele neue Kinder könnten nicht in den bestehenden Kindergärten untergebracht werden. Im neuen Baugebiet sei aber kein
    Kindergarten geplant. Auch müssten die Auswirkungen von mehr Kindern bei der Schule geprüft werden.
    Der Bürgermeister begrüßt die Überlegung, zeigt aber auf, dass nicht damit zu rechnen sei, dass 50 Kinder sofort untergebracht werden müssten. Herr Stein soll hierzu eine Planung erarbeiten, die dann beraten werden kann.
    Herr Wolf meint, die Planung könne jederzeit entsprechend angepasst werden. Der Bürgermeister teilt mit, ggf. könne ein Kindergarten im Bereich Altenpflege angesiedelt werden.
    Emely Vipoosana Green schlägt vor das Gelände im oberen Bereich verdichtet zu bebauen. Herr Wolf greift den Vorschlag auf und regt an, auf der Kuppe keine hohen Häuser zu bauen und das mit einer Höhenfestsetzung sicherzustellen. Hierfür ist eine
    Ergänzung des vorliegenden Beschlussvorschlags erforderlich.
    Tina Gomer stellt fest, dass bisher nur der Bau von zwei Reihenhäusern vorgesehen sei. Der Planer erläutert, auch hier könne die Planung noch geändert werden, es sei nur ein Vorentwurf. Bei der Planung müssten aber die Vorgaben und Vorschriften beachtet werden.
    Christian Schweitzer fordert, die Gemeindevertretung laufend zum Stand der Planungen und zu Änderungen in der Planung zu informieren. Er stellt ebenfalls fest, dass es im vorliegenden Plan keine Fläche für einen Kindergarten gibt.
    Herr Wolf erläutert nochmals, dass hierfür eine Fläche umgewandelt werden könne.
    Nadine Schreier bittet um eine Definition für den Begriff „Mehrfamilienhäuser“. Herr Wolf erläutert, die Definition werde im Städtebaulichen Vertrag erläutert und im Bebauungsplan festgelegt.
    Der Vorsitzende unterbricht die Sitzung, damit eine Ergänzung „Verdichtete Bauweise“ zum vorliegende Beschlussvorschlag formuliert werden kann. Emely Vipoosana Green, Tina Gomer und Jennifer Scheithauer legen die notwendige Ergänzung zusammen mit den Planern fest.
    Markus Dross meint, es sei noch viel zu tun. Noch sei die Planung flexibel und könne angepasst werden. Die FWG stimme der heutigen Vorlage zu.
    Der Vorsitzende verliest den ergänzten Beschlussvorschlag.
    Die Gemeindevertretung stimmt dem beigefügten städtebaulichen Konzept des möglichen Investors für das Baugebiet Dollenstück IV im OT Rechtenbach zu.
    Das Bauleitplanverfahren wird mit der Offenlage des Vorentwurfes zeitnah weitergeführt mit dem Ziel, es bis zum 31.12.2026 abzuschließen.
    Die Gemeindevertretung nimmt den Zwischenstand zum städtebaulichen und Erschließungsvertrag zur Kenntnis und beauftragt den Gemeindevorstand mit der weiteren Konkretisierung des Entwurfes mit dem möglichen Investor.
    Im Bereich des „ehemaligen Kitageländes“ soll eine höhenangepasste Wohnbebauung mit der Möglichkeit einer verdichteten Bauweise vorgesehen werden.
    Der Vorschlag wird einstimmig angenommen.

    Anmerkung: Habe auch dafür gestimmt. Das Baugebiet soll jetzt schnell umgesetzt werden, die Vorgaben der Arbeitsgruppe werden sicher nicht hartnäckig nachgehalten werden, die weiteren Informationen zu den Verträgen werden knapp ausfallen, weil es sowieso nur wenige interessiert.
    Warum soll ich wieder allein dagegen stimmen?
    Mal sehen, wie viele Hüttenberger Bürger dort bei Bausummen von rd. 500.000 Euro bauen werden.
    Die Folgekosten für die Gemeinde (Kindergarten, Kanalerweiterungen, mehr Verwaltung..) werden erheblich sein, interessieren aber jetzt noch nicht.
    Das Baugebiet bringt meiner Meinung nach keinerlei wirtschaftliche Vorteile für die Gemeinde.

    2.2 Verlängerung der Bebauungsverpflichtung der Mischbaufläche Rheinfelser Straße 51 im OT Volpertshausen

    Der Bürgermeister berichtet zur Sachlage. Die dreijährige Bauverpflichtung wurde schon einmal um zwei Jahre verlängert und soll jetzt letztmalig noch einmal um 2 Jahre auf insgesamt
    7 Jahre verlängert werden. Eine Baugenehmigung liegt schon
    länger vor, sie wurde jetzt noch einmal verlängert.
    Emely Vipoosana Green teilt mit, dass ihre Fraktion dem Antrag nicht zustimmen werde, da seit nunmehr 5 Jahren nicht mit dem Bau begonnen worden sei. Verträge mit der Gemeinde müssten eingehalten werden. Eine nochmalige Verlängerung
    erschwere die Durchsetzung künftiger Bauverpflichtungen.
    Dr. Thomas Olbrich erläutert, es gebe wichtige Gründe für eine Verlängerung, welche aber nicht in der Gemeindevertretung diskutiert werden sollten.
    Hans Kleinschmidt unterstützt die Aussagen von Emely Vipoosana Green.
    Der Vorsitzende lässt über den Beschlussvorschlag abstimmen.
    Die Gemeindevertretung stimmt der beantragten Verlängerung der Bebauungsverpflichtung für das Grundstück Gemarkung Volpertshausen, Flur 5, Flurstück 87/5 mit der Lagebezeichnung Rheinfelser Straße 51 letztmalig um weitere 2 Jahre bis zum 30.10.2027 mit 18 Ja-Stimmen bei 8 Nein-Stimmen
    ohne Enthaltungen zu.
    Anmerkung: Dieser Beschluss hat unabsehbare Folgen.
    Die Bauverpflichtung ist künftig nicht mehr durchsetzbar –
    und das Nahversorgungs-Zentrum, welches Grundlage bei der Vergabe des
    Grundstücks war, rückt weiter in die Ferne.
    Frage: Wo liegt der Vorteil des Beschlusses für Gemeinde und Bürger?


    2.3 Schaltzeiten Straßenbeleuchtung – Änderung der nächtliche Brenndauer
    Der Bürgermeister berichtet zur Sachlage. Die Schaltzeiten der Straßenlampen wurden bereits mehrfach angepasst.
    Jetzt liegt eine Unterschriftenliste von 150 Bürger/innen aus dem OT Hüttenberg vor. Sie fordern, u.a. die Straßenlampen Freitag bis Sonntag nachts nicht auszuschalten.
    Der Gemeindevorstand hat hierzu Vorschläge erarbeitet, die den Gemeindevertreter /innen zugegangen sind.
    Erich Schmidt erläutert nochmals, warum die Leuchtzeiten der Straßenlampen eingeschränkt wurden (Lichtverschmutzung, Schutz von Insekten, Klimaschutz, Energie einsparen..). Er spricht sich gegen den Antrag aus und regt an, den Antrag in einem Ausschuss zu beraten. Dabei könnte auch der Einsatz neuer technischer Möglichkeiten – z.B. der Einsatz von Sensoren – geprüft werden.
    Emely Vipoosana Green verweist auf die Vorschläge des Gemeindevorstands und unterstützt den Antrag, den TOP in einem Ausschuss zu verweisen.
    Christian Schweitzer regt an, dem Antrag zunächst zuzustimmen und mögliche Alternativen danach im Ausschuss zu beraten.
    Hans Kleinschmidt teilt mit, es gebe inzwischen interessante technische Alternativen zur bedarfsorientierten Straßenbeleuchtung.
    Hans-Gerhard Dross zeigt auf, dass ein ähnlicher Antrag der FWG abgelehnt worden sei.
    Der Vorsitzende lässt über den vorliegenden Beschlussvorschlag abstimmen:
    Die Gemeindevertretung beschließt die Straßenbeleuchtung der gesamten
    Gemeinde Hüttenberg vor Feiertagen, an Freitagen und Samstagen analog beiliegender Aufstellung nachts durchbrennen zu lassen. Der Gemeindevorstand wird mit der Umsetzung beauftragt.
    Der Antrag wird mit 23 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen.
    Anmerkung: Ich gehöre nicht zu den vielen Menschen, die an Wochenenden
    regelmäßig nachts nach 2 Uhr unterwegs sind.
    Auch wenn wir eine Großgemeinde sind – zunächst hätte eine Erweiterung für den OT Hüttenberg gereicht.
    Merke: Schon 150 Leute können sich vor einer Wahl mit einer Forderung durchsetzen..

    Anschließend lässt der Vorsitzende über den Antrag von Erich Schmidt abstimmen, den TOP im Haupt- und Finanzausschuss zu beraten. Der Antrag, den TOP im Haupt- und Finanzausschuss zu beraten, wird mit 21 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme und 3 Enthaltungen angenommen.


    2.4. Streichung der Hallenbenutzungsgebühren für Amateure

    Der Bürgermeister berichtet zur Sachlage.
    Die FWG hat die Gebührenbefreiung für örtliche sporttreibende Vereine im Amateursport bei der Nutzung der Sporthallen beantragt.
    Die aktuelle Gebührenordnung der Sporthallen wurde von der Fraktion der Grünen angefordert und allen Gemeindevertreter/innen vor der Sitzung zugemailt.
    Danach sind alle Trainings- und Übungsstunden und die Spiele der Jugendmannschaften für Hüttenberger Vereine gebührenfrei.
    Lasse Schmidt ist zum Thema „Ungleichbehandlung“ der Meinung, dass die Hüttenberger Vereine die Bürgerhäuser nur ein Mal pro Jahr kostenfrei nutzen können.
    Volker Breustedt sieht Beratungsbedarf und regt deshalb an, den TOP zur Beratung
    in den Haupt- und Finanzausschuss zu verweisen.
    Dr. Norbert Lang übergibt die Sitzungsleitung kurzzeitig an Volker Breustedt und erläutert, dass der Sachverhalt nicht so kompliziert sei. Der Verzicht auf die Sporthallen-Gebühren koste die Gemeinde nur rd. 2500 Euro im Jahr.
    Nadine Schreiner erläutert, dass die in der Gebührenordnung genannten Spielklassen nicht mehr aktuell sind und angepasst werden müssten.
    Da die Ausgangslage nicht kurzfristig geklärt werden kann, lässt der Vorsitzende über den Antrag von Volker Breustedt abstimmen, den TOP in den Haupt- und Finanzausschuss zu verweisen.
    Die Gemeindevertretung verweist den TOP einstimmig zur weiteren Beratung in den Haupt- und Finanzausschuss.
    Anmerkung: Wahlkampfgetöse, ohne vorher die Fakten zu klären..


    2.5. Einbringung Waldwirtschaftsplan 2026
    Die Vorsitzende des Ausschusses Jugend, Soziales und Umwelt berichtet zu den Beratungen zum TOP im Ausschuss.
    Der Ausschuss hat vor der Sitzung eine Waldbesichtigung durchgeführt. Marion Rühl erläutert u.a., dass ein Stamm aus dem besichtigten Eichenbestand für 10.000 Euro
    verkauft wurde. Insgesamt schließt der Waldwirtschaftsplan mit einem Plus von 124.000 Euro ab.
    Marion Rühl teilt mit, dass unser Förster Lutz Herbel nächstes Jahr in den Ruhestand geht und bedankt sich auch an dieser Stelle für dessen langjährige, vorbildliche Arbeit im Gemeindewald.
    Sie teilt mit, dass die Stelle ausgeschrieben sei und bittet die Gemeindegremien, die Nachbesetzung der Stelle im Interesse des Waldes und der Gemeinde aktiv zu begleiten.
    Der Ausschuss empfiehlt die Annahme des Waldwirtschaftsplanes 2026.
    Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig die Annahme des
    Waldwirtschaftsplans 2026.

    1. Mitteilungen und Anfragen
      Christian Schweitzer fragt nach dem Sachstand „Sanierung / Umbau / Neubau der Sporthalle Hüttenberg“
      Der Bürgermeister teilt mit, dass hierzu Gespräche laufen und die Rahmenbedingungen / Fördermöglichkeiten geprüft werden. Die Sporthalle ist nicht Teil des laufenden Projekts „Neue Mitte OT Hüttenberg“.

      Tina Gomer fragt an, wie lange Teile des KIGA Baumgarten noch Baustelle seien.
      Der Bürgermeister wird den Sachverhalt prüfen und berichten.

      Emely Vipoosana Green fragt den Sachstand der Erweiterung des KIGA in Volpertshausen an. Der Bürgermeister berichtet, es sei mit Kostensteigerungen zu rechnen. Der Umfang der Kostensteigerungen stehe noch nicht fest.

      Auf Anfrage: Die vor der Sitzung schriftlich eingereichten Anfragen von Klaus-H. Weber werden zeitnah schriftlich beantwortet.
      Anmerkung: Bis heute (6.11.25) nicht beantwortet.

      Anfrage Volker Breustedt: Fehlt in einem OT ein Wehrführer der Feuerwehr?
      Der Bürgermeister teilt mit, dass die Aufgaben des Rechtenbacher Wehrführers von dem Stellvertreter übernommen wurden. Die Nachbesetzung der Stelle ist in Arbeit.

      Hans Kleinschmidt fragt an, wann die fehlende Folgekostenrechnung zum Bau des neuen Feuerwehrhauses nachgeliefert wird. Der Bürgermeister fragt nach und
      berichtet.
      Anmerkung: Die Folgekostenberechnung hätte (wie die Baupläne!!) nach den Haushaltsvorschriften vorliegen müssen, bevor über den Neubau abgestimmt wird.
      Aber wen interessieren hierbei schon Vorschriften??


      Oliver Martin fragt nach wann der begonnene Austausch der alten Leuchtköpfe der Straßenlampen fortgesetzt wird.
      Der Bürgermeister fragt nach und berichtet.