Autor: Klaus Weber

  • Fahrradständer an der Sporthalle

    Die Beschaffung von neuen Fahrradständern u.a. an der Sporthalle ist schon lange beschlossen.

    In der Sitzung des Ortsbeirats am 24.9.24 wurde mitgeteilt, die Fahrradständer seinen da und würden demnächst montiert…

  • Was tut die Gemeinde für unsere rd. 1200 Jugendlichen?

    Es wird immer wieder mal festgestellt, dass etwas getan werden müsse, um Hüttenberg für unsere Jugendlichen attraktiv zu machen. 
    Anmerkung: Sie sind unsere Zukunft!
    Leider hat die Gemeinde die Jugendlichen schon vor Jahren „verloren“. 
    Daran ändern auch die Sitzungen des Kinder- und Jugendparlaments nichts – da nur sehr wenige Gemeindevertreter daran teilnehmen.
    Die Protokolle der Sitzungen mit den Vorschlägen und Anregungen der Jugendlichen werden bisher nicht mal im zuständigen Ausschuss beraten!
    Die Ergebnisse einer Befragung, an welcher rd. 300 Jugendliche teilgenommen haben, brachten interessante Ergebnisse, welche jetzt von Menschen U40+ (und ohne die Jugendlichen) – nichtöffentlich ausführlich beraten werden.
    Zur Beruhigung des Gewissens werden dann immer wieder fünfstellige Beträge für die Jugend in den Haushalt eingestellt – und dann am Jahresende in den nächsten Haushalt übertragen.

  • Info zur Grundsteuer 2025

    Der Haupt- und Finanzausschuss hat der Gemeindevertretung empfohlen, die neuen Hebesätze so festzusetzen, dass von der Gemeinde so viel Geld wie im Jahr 2024 eingenommen wird.
    Das bedeutet aber nicht, dass der gleiche Grundsteuer-B-Betrag wie 2024 gezahlt werden muss, da die Grundstücke neu bewertet wurden. Es wird Gewinner und Verlierer geben.
    Die Grundsteuer B wird darüber hinaus so weit erhöht, dass die Straßenbaumaßnahme „Borngasse und angrenzende Straßen“ in Weidenhausen damit finanziert werden kann. Dafür sind im Haushalt 2025 835.000 Euro eingestellt.

  • Familienzentrum

    Meine Meinung: 
    Hier wurde zunächst nach der Aufstockung des Personals in den Kindergärten durch den Hüttenberger Weg eine zusätzliche Stelle in der Verwaltung geschaffen.
    Diese Stelle sollte auch bei Krankheitsausfällen usw. für einen ausgewogenen Personaleinsatz in den Kindergärten sorgen – also die Personalstelle der Gemeinde bei ihrer Arbeit unterstützen.


    Auch wurde eine Stelle für die bessere Betreuung der Hüttenberger Seniorinnen und Senioren eingerichtet. Diese Stellenbesetzung hat sich -wie ein Blick in das Blättchen zeigt – als Glücksgriff erwiesen.

    Bei der Jugendarbeit des Familienzentrums sehe ich bisher eine Menge nicht umgesetzte Ideen.
    Nun aber bietet der Kreis uns an, zwei Jahre Zuschüsse für eine weitere Stelle im Familienzentrum zu zahlen, wenn die Gemeinde die Sozialarbeit an den Schulen dauerhaft selbst organisiert. 

    Dabei geht es um den Einsatz eines Ansprechpartners für die Schülerinnen und Schüler in der Schule, wenn es Probleme gibt. Bisher ist der Auftrag dafür extern vergeben.
    Familienbetreuung aus einer Hand – und zwei Jahre Zuschüsse des Kreises. 
    Wer kann da widerstehen – und wer sieht dann noch, dass wir eine weitere dauerhafte volle Stelle in der Verwaltung schaffen, die mit der Aufgabe „Organisation der Sozialarbeit an der Schule“ nicht ausgelastet sein dürfte?

    Die Verwaltung hat also vorsorglich eine zusätzliche Stelle in den Haushalt 2025 eingeplant. 
    Unter dem TOP „Sozialarbeit an den Schulen“ wurde dann im Ausschuss eine umfangreiche Präsentation zu den Aufgaben des Familienzentums vorgetragen.
    Der Ausschuss war damit überfordert, da er unter diesem TOP einen Bericht zur bisherigen Sozialarbeit an den Schulen erwartet hatte. 
    Er sah mehrheitlich keinen Bedarf für die zusätzliche Stelle.
    Letztendlich schlug dann dann die Verwaltung vor, die zusätzliche Stelle mit einem Sperrvermerk zu versehen.
    Das wurde dann vom Haupt- und Finanzausschuss abgenickt. 
    Damit kann die Verwaltung zum Jahresende 2025 Einstellungsgespräche starten und die zusätzlich Stelle kommt, obwohl niemand dem wirklich zugestimmt hat.

  • Austausch der Leuchtköpfe der Straßenlampen in der oberen Hauptstraße

    Im Haushalt 2025 sind Mittel vorhanden, die zum Austausch der Leuchtköpfe im oberen Teil der Hauptstraße in Hochelheim genutzt werden könnten. 
    Falls die Maßnahme nur zögerlich umgesetzt wird, könnte man darüber nachdenken, warum es im unteren Teil der Hauptstraße relativ umgesetzt wurde, nachdem ich etwas dazu geschrieben hatte.

    Die Begründung, man wolle erst einmal sehen, ob der Teil-Austausch wirklich besseres Licht bringt, finde ich wirklich lustig.

  • Lohstraße – Kanalbau-Maßnahme 

    Der Abwasserverband plant, in der Lohstraße in Hörnsheim einen Stauraumkanal zur Vorbeugung von Hochwasserschäden zu bauen.

  • Infos für die Jugendlichen im OT Hüttenberg

    Die Dachflächen der Hallen-Nebengebäude sollen nun doch nicht saniert werden (das „warum“ erläutere ich später). Dafür ist aber Hessenkassen-Geld eingeplant und muss ausgegeben werden. 
    Deshalb sollen 2025 Bierschwemme und Kegelbahn im Keller der Bürgerstuben saniert werden. Die Kegelbahn wird vielleicht zur Bowlingbahn umgebaut. 
    Die ehemalige Bierschwemme könnte dann – wenn Interesse besteht – vielleicht als Jugend-Treffpunkt genutzt werden, solange es keinen nutzbaren Jugendraum gibt. (Habe mit dem Wirt gesprochen).

    Der Wirt würde den Saal der Bürgerstuben auch für eine „Hallo-Hüttenberg“ -Disko-Party bereitstellen. 
    Dafür brauchen wir aber ein junges Planungs-Team. Wer würde mitplanen?
    Bitte um Rückmeldungen!

  • „Onerlänner Backhaus“

    Das Backhaus in der Hauptstraße 102 ist schon in einem Lageplan der Gemeinde Hochelheim aus dem Jahr 1826 eingezeichnet. 
    Es ist also mehr als 200 Jahre alt und damit ein historisches Gebäude, welches noch immer regelmäßig genutzt wird.
    Es steht in der neuen Mitte des OT Hüttenberg.

    Im Backhaus wird jede Woche Brot und Kuchen gebacken, die Nutzer des Backhauses laden regelmäßig Kindergarten-Kinder ein, dabei zuzuschauen.
    In den nächsten Wochen werden Kinder der Grundschule dort Weihnachtsplätzchen backen. 

    In den letzten Jahren wurde die alte Wasserleitung erneuert.
    Kleinere Sanierungsarbeiten (Tür streichen, Fenster auskitten usw.) wurden von mir durchgeführt.

    Die Nutzer des Backhauses berichten schon seit längerer Zeit, dass der Boden des Backofens uneben geworden ist und sich kleine Steine in den Fugen sammeln. Da das Brot direkt auf den Bodensteinen gebacken wird, können sich kleine Steine im Brot festsetzen.

    Der Boden sollte deshalb fachgerecht saniert werden. 
    Die Nutzer des Backhauses haben in Eigeninitiative Angebote für eine Sanierung des Bodens eingeholt. Herr Götz (Bauamt Gemeinde) hat an einem Ortstermin zur Erstellung des Sanierungs-Angebotes teilgenommen.

    Leider hat sich bei dem Ortstermin herausgestellt, dass der Backofen nach oben undicht ist und abgedichtet werden muss.

    Damit erhöhen sich die Sanierungskosten auf rd. 20.000 Euro.
    Eine von der Sanierungsfirma geforderte Hilfskraft aus dem Ort steht bereit.

    Wenn die Sanierung des Ofens wie oben beschrieben durchgeführt wird, könnte ein Backhaus-Verein gegründet werden, der sich dann um den weiteren Erhalt und die Nutzung des Backhauses kümmert. 

    PS: Der Gemeindevorstand und der Bürgermeister könnten den Auftrag zur Reparatur selbständig vergeben, da die Auftragssumme unter dem Betrag liegt, dem die Gemeindevertretung zustimmen muss.

  • Nachtragshaushalt des LDK wegen hohem Fehlbetrag

    Der LDK hat zum Jahresende festgestellt, dass ihm im laufenden Jahr rd. 50 Millionen Euro fehlen!! Deshalb wurde ein Nachtragshaushalt eingebracht.

    Da sich der LDK über Umlagen der 23 Kreisgemeinden finanziert, muss die Gemeinde Hüttenberg also 2025 voraussichtlich mehr als eine Million Euro zusätzliche Ausgaben im Haushalt einplanen. 

    Da aber der Nachtragshaushalt des LDK vermutlich erst im Februar 2025 vorliegen wird, warten wir jetzt mal gespannt die Forderungen des LDK im Jahr 2025 ab..

  • Da ich immer wieder zum Sachstand „Hallenbad“ gefragt werde

    Vorgeschichte: 

    ·        Über eine Sanierung des jahrzehntealten Hallenbades wurde viel und oft geredet, aber wenig getan. 

    ·        Das Hallenbad wurde dann abgerissen. 
     Der Abriss hätte so nicht erfolgen dürfen, es wurde dabei – folgenlos – gegen die Geschäftsordnung und die Vergabeordnung der Gemeindevertretung verstoßen. 

    ·        Zunächst war dann geplant, das Bad wieder so aufzubauen, wie es war. 

    ·        Im Zuge der Planungen wurden immer neue Änderungen eingebracht und zeitaufwendig beraten. Die Beratungen wurden dann auch durch Corona erschwert. 

    ·        Nach der Entscheidung für „Baden im Wald“ überschritten die Baukosten die 20-Millionen-Euro Grenze und die Planungen wurden vorläufig eingestellt. 

    Aktuell: 

    ·        Die Ruine des Beckens ist abgesperrt und verfällt von Monat zu Monat. 

    ·        Der Versuch, die Umkleideräume in durch den TV nutzbare Räume umzuwandeln, ist gescheitert. 
     (Warum kann der TV nicht die Umkleidekabinen einfach in Eigeninitiative abbauen und die Gemeinde entsorgt dann das Material?) 

    ·        Die alte Hallenbad-Heizung versorgte auch die Sporthallen. 
     Nach dem Ausfall der Heizung wurde in den Heizraum unter der Hallenbad-Ruine eine neue Heizung für die Sporthallen eingebaut.
     Damit ist ein Abriss des Beckens schwieriger geworden. 

    ·        Die Planung für ein Heizhaus für Sporthallen und Bürgerstuben liegt wegen einer Neuplanung der Heizung / Lüftung für die Sporthallen und Bürgerstuben auf Eis. 

    Und nun? 

    ·        Wieder einmal wird über eine Neugestaltung des Ortsmittelpunktes des OT Hüttenberg geredet.
     (U.a. Fläche hinter den Hallen zum Parkplatz umgestalten..) 

    ·        Konkrete Planungen sind aber nicht möglich, da die Planungen für den Neubau des Hallenbades nur vorläufig eingestellt wurden.
     Die Fläche muss aber in neue Planungen eingebunden werden. 

    Um zu verhindern, dass wir im Ortsmittelpunkt noch jahrelang eine Bauruine der Gemeinde haben, schlage ich vor, dass in einem ersten Schritt unser Ortsbeirat alle Beteiligten (Gemeinde, TV und Trägerverein) zu einer öffentlichen Sondersitzung „Ortsmitte OT Hüttenberg“ einlädt.
     Dort könnten dann alle Beteiligten ihre Meinung und ihre Planungen vorstellen und die Bürger könnten Fragen stellen / Vorschläge einbringen.
     

    Klaus-H. Weber