Bezahlbares Bauland für junge Hüttenberger Familien?

Die Angebote:

A)
Es gibt 195!! unbebaute Grundstücke in in der Gemeinde in Privatbesitz.
Die Gemeindevertretung denkt bisher nicht – wie andere Gemeinden – über eine Grundsteuer C für unbebaute Grundstücke nach.
Eine Grundsteuer C würde vielleicht dazu führen, dass Grundstücke verkauft werden – in jedem Fall wurde sie höhere Steuereinnahmen für die Gemeinde bringen.

B)
Es gibt das Baugebiet „Auf der Höll“ in Reiskirchen.
Es ist schon lange bebaut – wie viele Neubaugebiete der Gemeinde aber noch nicht endausgebaut (Straßen, Gehwege).
Zwei Bauplätze sind noch frei.
Seit Jahren wird versucht, ein Baugebiet „Auf der Höll 2“ umzusetzen. Das gelingt trotz regelmäßiger Priorisierungs-Beschlüsse nicht so recht, da auch diese Beschlüsse nicht von der Gemeindevertretung nachgehalten werden.

C)
An der großen Lösung „Baugebiet Dollenstück“ in Rechtenbach haben sich schon mehrere Gemeindevertretungen jahrelang abgearbeitet.
Jetzt steht voraussichtlich eine Eilentscheidung an, um das Baugebiet umzusetzen.
Das Motto ist nun „Augen zu und durch“ –
auch wenn das ursprüngliche Ziel, bezahlbares Bauland für junge Hüttenberger Familien zu schaffen,
– bei Baulandpreisen von maximal 310 Euro / qm,
– bisher ohne eine beratene, rechtssichere Vergabe-Richtlinie, die junge Hüttenberger Familien bevorzugt, klar verfehlt wird.

Ein Arbeitskreis hat in monatelanger Arbeit die Wünsche der Gemeinde für die Gestaltung des Baugebiets beraten – leider aber nicht in einem schriftlichen Schlussbericht festgehalten.
Deshalb kann jetzt nicht so recht nachvollzogen werden, was davon umgesetzt wurde/wird (gut, das hätte auch zusätzliche Arbeit verursacht..)

Die wichtige Frage, welche Kosten durch das Baugebiet auf die
Gemeinde zukommen (Kindergarten, Verwaltung, Feuerwehr..) konnte vor einigen Monaten auf Nachfrage nicht beantwortet werden – interessiert aber auch niemanden mehr..

Aktuelle Info:
Bei Umsetzung des Baugebiets müssen drei Hektar Ausgleichsflächen geschaffen werden, die nicht (mehr) landwirtschaftlich genutzt werden können.
Die Landwirtschaft verliert also zusätzlich zu dem erstklassigen Ackerland für das Baugebiet noch drei Hektar weitere Ackerflächen.
Rebhühner, Hasen und Rehe freuen sich.

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